„Was lange währt, wird endlich gut.“: Innere Speinsharter Straße in Eschenbach wieder offiziell eröffnet

In viele Teilstücke zerschnitten (von rechts) Stephan Prösl, zweiter Bürgermeister Karl Lorenz, Bürgermeister Peter Lehr, Baudirektor Gerhard Kederer, dritter Bürgermeister Klaus Lehl und Ehrenbürger Vinzenz Dachauer das weiß-blaue Straßenband. Bild: rn

Nach mehr als zwei Jahren und sieben Stadtratsitzungen ist das Projekt beendet. Das Bauband ist durchschnitten und die innere Speinsharter Straße ist nun auch offiziell wieder für den Verkehr freigegeben.

Eschenbach. "Was lange währt, wird endlich gut." Dieses Sprichwort hielt Bürgermeister Peter Lehr als besonders prädestiniert für die Zeremonie. Denn viele Jahre hätten die Verantwortlichen der Stadt gewartet, "bis durch den Leerstand des Wohnhauses Speinsharter Straße 4 die entscheidenden Weichen zum Ausbau der Straße gestellt werden konnten".

Lehr verwies auf sieben Sitzungen des Stadtrats, bei denen seit September 2013 der Ankauf von Grundstücksteilflächen und des Wohnhauses besprochen wurden. Nach den kommunalen Vorleistungen folgten die Verträge mit dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach und die Gehwegförderung durch die Regierung der Oberpfalz mit 55 000 Euro. Baudirektor Gerhard Kederer hatte im November 2014 die Ausbauplanung vorgestellt. Im Februar 2015 war der Wohnhausabbruch durch die Firma Fickenscher aus Sparneck gefolgt. Wichtig fand Lehr auch die in enger Kooperation mit dem Ordnungsamt erfolgten Absprachen zwischen Bauamt, Busunternehmen und Landwirten. Deren Ziel sei es gewesen, die Lenkung des Verkehrs durch die Vollsperrung "ohne größere Einschränkungen über die Bühne zu bringen". Die heimische Baufirma Prösl habe ab Mai planmäßig die Bauarbeiten übernommen. Dadurch konnte die wichtige Tangente zum Urlaubsbeginn wieder freigegeben werden.

"Neben der Verbreiterung der Staatsstraße auf notwendige 6,50 Meter konnte auch der Gehweg auf eine vernunftorientierte Breite ausgebaut werden", sprach das Stadtoberhaupt. Den Bereich beleuchten neue LED-Lampen. Hinsichtlich künftiger Entwicklungen im Bereich der Breitbandversorgung wurde ein Leerrohr für Glasfasertechnik eingelegt. Baudirektor Kederer erinnerte an viele Gespräche, bei denen es um die Notwendigkeit dieser Baumaßnahme ging. Mit Vertretern von Stadt und Baufirma durchschnitt Kederer das Bauband unter Beifall von Stadträten, Anliegern und Vertretern von Bauhof und Polizei. Zur Erinnerung übergab Lehr an alle eine Eschenbacher Künstlertasse. Die Feuerwehr hatte während der kurzen Zeremonie die Verkehrssicherung übernommen.
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