Wirtschaftsschüler absolvieren Erste-Hilfe-Kurs
Für das Leben lernen

Als erstes Atemkontrolle: Vor dem Beginn möglicher Maßnahmen zur Wiederbelebung ist dies das Allerwichtigste, erfuhren die Wirtschaftsschüler im Erste-Hilfe-Kurs mit zwei Ausbildern der BRK-Bereitschaft. Praktische Übungen ergänzten die theoretischen Informationen. Bild: rn

Zur Vorbereitung auf das Leben nach der Schule gehören nicht allein Wissensvermittlung oder Erfahrungen in Übungsfirmen. Die Wirtschaftsschule bietet deshalb den Jugendlichen der Abschlussklassen neben Selbstverteidigungs- und Tanzkursen auch Lehrgänge in Erster Hilfe an. Auf offene Ohren stieß die Bildungseinrichtung dabei bei der BRK-Bereitschaft: An zwei Vormittagen vermittelten Siegfried Luber und Rudolf Morgenstern den Schülern alle Kenntnisse, über die sie als Ersthelfer verfügen sollten.

Als Einstieg in das Kursprogramm diente den Ausbildern das Verhalten an und das Absichern von Unfallstellen. Als wichtig dabei betonte sie: eigene Sicherheit und Schutzverhalten, psychische Betreuung, Absetzen des Notrufes (112), Retten aus der Gefahrenzone, stabile Seitenlage, Helmabnahme, Wundversorgung und Blutstillung. Ergänzt wurden diese Informationen durch praktische Übungen etwa zur Wiederbelebung durch Herzdruckmassage und Atemspende sowie zur Anwendung des Defibrillators. Luber und Morgenstern erweiterten ihren Unterricht dann um symptom-orientierte Maßnahmen bei akuten Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzerkrankungen und Atemnot sowie bei äußeren Verletzungen wie Nasenbluten und Verbrennungen.

Den Wirtschaftsschülern bescheinigten beide gute Mitarbeit, zu erkennen durch Fragen und Engagement bei praktischen Übungen. Der Nachweis über die Teilnahme an dem Erste-Hilfe-Kurs ist für die Zehntklässler bereits ein erster Schritt zum Erwerb des Führerscheins.
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