Wo der Riesenbärnklau wuchert
Was tun, gegen eine ätzende Pflanze?

Neurunkenreuth. Was wuchert da am Waldesrand? Der Riesenbärenklau gedeiht bestens - zum Leidwesen von Garten- und Grundstücksbesitzern. Der Pflanzensaft ist ätzend und schadet der Haut. Deshalb rät das Landratsamt Neustadt/WN, "die Bestände vorsichtig zu bekämpfen". Laut Amt ist das Aufgabe der Gemeinde und Grundstückbesitzer. Tipps gibt's aber bei der Unteren Naturschutzbehörde, Telefon 09602/79-4120. Das Amt rät, die zwei- bis dreijährige Staude zur Blütezeit oder kurz vor der Samenreife (Juli bis August) abzuschneiden. Allerdings treibt die Pflanze aus dem Wurzelstock nach, so dass nachgearbeitet werden muss. Der Wurzelstock kann bei Einzelexemplaren und nicht zu schwerem Boden ausgegraben werden. Beim Entfernen sollte man mit Schutzkleidung die komplette Haut bedecken und nur bei bedecktem Himmel arbeiten. Die Samenstände der Pflanze sollten nicht kompostiert werden. Bild: rpp

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