Als National-Mechatroniker
Eschenbacher bei der EM

Gut vorbereitet starten Peter Kreuzer (links) und Michael Pfleger nach ihrem Erfolg bei den deutschen Meisterschaften in die Mission EM-Gold. Als Teil des Teams "World-Skills Germany" hoffen die jungen Rogers-Kollegen im schwedischen Göteborg auf eine gute Platzierung. Bild: do

Euro-Skills heißt der Wettbewerb der Berufe. Zur EM in Göteborg treffen sich Anfang Dezember 500 Teilnehmer aus 30 Ländern und 35 Berufen. Die Eschenbacher Firma Rogers schickt das Duo Kreuzer/Pfleger ins Rennen.

Bei den EM 2014 in Lille sorgte das Team Germany, vertreten durch junge Burschen des Technologie-Unternehmens Rogers für Aufsehen gesorgt. In Göteborg möchten Peter Kreuzer aus Kemnath und Michael Pfleger aus Pressath Raphael Dötsch und Johannes Strößner nacheifern.

Eine schwere Mission, wie Ausbildungsleiter Johannes Beierl zugibt. Denn die Messlatte auf europäischer Ebene liegt hoch. Und doch beweisen die Rogers-Erfolge, dass die Mitarbeiter auf internationaler Ebene bestehen können.

Deutsche Vize-Meister


Die Rogers-Mechatroniker haben sich bei den Deutschen Meisterschaften in Hannover als Vize-Meister fürs Team Germany qualifiziert. Jetzt bereiten sie sich mit ihrem Ausbilder aufs Turnier vor. Die Aufgabenstellungen sind unbekannt. Die "National-Mechatroniker" wissen nur, es geht um den Aufbau und das Programmieren von Verteilungsanlagen. "Überraschungen sind vorprogrammiert", weiß Johannes Beierl. Insgesamt geht das Team von "World-Skills Germany" und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks mit 22 jungen Fachkräften in 16 Einzel- und 3 Teamwettbewerben an den Start.

Die Hälfte der Teilnehmer kommt aus dem Handwerk, die andere aus Industrie und Dienstleistungsbereich. Peter Kreuzer und Michael Pfleger haben sich im Teamwettbewerb Mechatronik einiges vorgenommen. "Wir möchten an die Leistungen in Lille anknüpfen." Vorsorglich dämpft Johannes Beierl die Euphorie. Der Ausbildungsleiter weiß: "Oft entscheidet die Tagesform. Die jungen Fachkräfte müssen ihr Potenzial punktgenau abrufen". Jedenfalls traut der "große Meister" seinem Duo eine Spitzenleistung zu. "Diese beweisen beide Tag für Tag im Trainingsbetrieb an den Werkstücken".

Karriereschub


Ein weiteres Detail des Wettbewerbs ist Beierl wichtig. Mit der Mission EM-Gold verbinde sich neben einem unvergesslichen Erlebnis die Chance auf Karriereschub. Versierte Kräfte werden händeringend gesucht. World-Skills seien eine Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. "Der Wettbewerb motiviert zu weiteren Höchstleistungen und beruflicher Fortbildung".

Voller Optimismus startet das Duo und ihr Trainings-Manager am 29. November nach Göteborg. Dann sind Kreuzer und Pfleger vom 1. bis 3. Dezember je 6 Stunden auf sich gestellt. Selbstbewusst erklärt Peter Kreuzer: "Das juckt uns nicht. Wir sind bereit". Das erste Ziel sei eine gute Platzierung. Wenn es zur Medaille reicht: umso besser. Zur EM wünschen dem Duo aus Eschenbach die Oberpfalzmedien viel Fingerspitzengefühl und glückliche Händchen.
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