Auszeichnung für Rogers-Mitarbeiter
Ein patentes Unternehmen

Das ist stark. Gleich sieben Mitarbeiter von Rogers Germany dürfen sich über besondere Auszeichnungen freuen. Das Deutsche Patent- und Markenamt verlieh den Beschäftigten Zertifikate. Fünf Beschäftigte ehrte das Unternehmen mit dem betriebsinternen "Innovation Award". Unser Bild zeigt die ausgezeichneten Mitarbeiter mit Innovations-Direktor Karsten Schmidt (links) und Personalchefin Anette Enders (rechts). Bild: do

Innovationshochburg Eschenbach? Jedenfalls legt das Unternehmen Rogers Germany Wert auf Neuentwicklungen, getreu dem Motto: Immer eine Nasenlänge vor der Konkurrenz. Das bestätige ein erfreulicher Termin im Betrieb.

Innovationen gewährleisten den Vorsprung des Weltmarktführers in der Leistungselektronik und sichern Arbeitsplätze. Eine Lanze für die Beschäftigten bricht Personalchefin Anette Enders. "Basis des Erfolges sind die Mitarbeiter", sagt sie. Neue Patent-Anerkennungen für sieben Ingenieure und Techniker unterstreichen den guten Ruf von Curamik in der Fachwelt.

Zu den neuen Patent-Trägern gehört Andreas Meyer. Der Elektronik-Experte entwickelte ein neues Herstellungsverfahren für die wertvollen Metall-Keramik-Substrate von Curamik. Zu den weiteren Erfindungen gehören Fortschritte bei der Temperaturwechselbeständigkeit von Metall-Keramik-Substraten. Die Verpressung bestehender Mikrorisse mit einem speziellen Füllmaterial verringert Ausfälle und spart Kosten. Preisträger ist Xinhe Tang.

Spezielle Verpackung


Neuentwicklungen für Verpackungseinheiten für spezielle Metall-Keramik-Substrate stammen von den Mitarbeitern Thomas Block, Erich Ernstberger und Heiko Schweiger. Auch sie freuen sich über die Anerkennung ihrer Forschungsarbeiten mit einem Schutzzertifikat des Deutschen Patent- und Markenamtes. Schließlich gelang es Ralf Lechner und Thomas Rupp, ein effektiveres Herstellungsverfahren von Mehrfach-Metall-Keramik-Leistungsmodulen zu erfinden. Das Ergebnis ihrer hartnäckigen Experimentierfreudigkeit ist ebenfalls ein Patent des DPMA.

Einmal in Ehrungslaune würdigte Rogers Germany weitere Mitarbeiter für Verbesserungsvorschläge zur Weiterentwicklung von Produktions-Prozessen und zur automatischen optischen Prüfung der keramischen Leiterplatten und Micro-Substrate. "Innovation Award" heißen die Urkunden, verbunden mit einem Geldpreis, die Innovations-Direktor Karsten Schmidt an Waldemar Chmelevski, Lásló Müller, Martin Bewersdorff, Markus Götz und Marco Zimnol verlieh.

"Patent-Award" nannte Karsten Schmidt, Programm-Innovations-Direktor bei Rogers, die Verleihungsurkunden in Metall auf edlem Holz an die sieben Kollegen. Dabei handelt es sich um offizielle Anerkennungen des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA), das die Erfindungen zuvor ausgiebig geprüft hatte.

Für 20 Jahre geschützt


Die patentierte Erfindung ist nun 20 Jahre geschützt. Stolz bemerkte Schmidt: "Die Zahl der von einem Unternehmen angemeldeten oder gehaltenen Patente spricht für dessen Innovationspotential." Mit ihm freute sich auch Anette Enders über die Auszeichnungen. "Sie spielen eine wichtige Rolle bei unternehmerischen Entscheidungen, zeigen Strategien auf und setzen Anreize für technische Weiterentwicklungen", bemerkte die Personalchefin.

HintergrundEine Erfindung wird patentiert, wenn das vorgeschriebene Prüfungsverfahren erfolgreich abgeschlossen ist. Dies beinhaltet die Prüfung, ob der Gegenstand der Anmeldung für einen Fachmann neu ist, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruht und die Erfindung ausführbar und gewerblich anwendbar ist. Das Patent verleiht seinem Inhaber das Privileg, die Erfindung zu nutzen und anderen die gewerbliche Nutzung zu verbieten. Das Schutzrecht entsteht mit der Veröffentlichung im Patentblatt und wirkt maximal 20 Jahre. (do)
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