Ehrungen und eine Verabschiedung: Feierstunde für Mitarbeiter der Raiffeisenbank Weiden
„Erfolgsfaktor Nummer eins“

Vorbildliche Arbeitsjubilare, überragende Fortbildungsnachweise, glanzvolle Ausbildungsabschlüsse: Die Raiffeisenbank Weiden ließ bei einer Feierstunde ihr wertvollstes Kapital hochleben. Unser Bild zeigt die Geehrten (einige Mitarbeiter waren in Urlaub) mit Personalchefin Alexandra Dippl, Vorstandssprecher Hermann Ott und Vorstandsmitglied Bernhard Wolf (von links). Bild: do

Treue, Zuverlässigkeit, positives Denken, Leistungsbereitschaft, Ideenreichtum: Es war ein langer Kanon menschlicher Tugenden und unternehmerischen Denkens, den das Führungsduo der Raiffeisenbank Weiden bei einer Feierstunde für Mitarbeiter betonte. Trotz vieler bürokratischer Hemmnisse außerhalb des Einflussbereiches des Geldinstituts herrschte dabei gute Stimmung.

Vorstandssprecher Hermann Ott legte im Hotel-Restaurant Rußweiher zunächst Zahlen- und Rechenwerke, Gewinnerwartungen und Bilanzen zur Seite, um sich vor den Mitarbeitern als dem wertvollsten Kapital zu verneigen: "Solche Frauen und Männer braucht eine Bank, um Mitbewerbern ein ganzes Stück voraus zu sein."

Diese Feststellung unterstrich Hermann Ott dann doch mit fundamentalen Daten. Fast 6000 neue Kunden in den vergangenen fünf Jahren, über 1000 neue Mitglieder im Jahr 2015, 867 000 Euro Gewerbesteuer - stolze Zahlen, die der Vorstandssprecher mit "Wir sind mit Abstand die beste Bank in Weiden" untermauerte. Ott berief sich dabei auf die Bewertung beim "City Contest 2016".

"Ein starkes Team"


Eine starke Habenseite im Rücken verteilte der Banker an die Mitarbeiter wertvolle ideelle Geschenke. In den Mittelpunkt seiner Betrachtungen rückte er dabei das besondere Gewicht des Humankapitals: Trotz aller Technik, Bürokratie und Digitalisierung sei der Mensch "Erfolgsfaktor Nummer eins". "Ein starkes Team trägt Verantwortung ein ganzes Berufsleben lang", würdigte Ott die Fachkompetenz seiner Mitarbeiter.

Vorstandskollege Bernhard Wolf stellte dann einen Vergleich zwischen den Anstrengungen und der Disziplin von Triathlon-Weltrekordler Jan Frodeno mit dem ehrgeizigen Raiffeisen-Personal an: "Das Bankgeschäft ist Ausdauersport für ein ganzes Berufsleben." Könner durch tägliches Tun zu werden, empfahl er deshalb.

"Markenzeichen der Raiffeisenbank" standen danach im Mittelpunkt. "Markenqualität" war es dann auch, die Hermann Ott verabschiedete. An Marie-Luise Kaufmann gewandt stellte der Direktor fest: "Sie haben ein ganzes Geschäftsleben lang in den Raiffeisenbanken Windischeschenbach und Krummennaab eine bewundernswerte Vertrauensbasis zu den Kunden hergestellt und gepflegt." Der Vorstandssprecher ließ die 47 Dienstjahre der künftigen Ruheständlerin Revue passieren und urteilte: "Die Marke Raiffeisen hat mit Ihnen an Wert gewonnen."

Feste Größen


In der heutigen "Ruck-Zuck-Zeit" seien die Werte Durchhalten, Leistungsbereitschaft, Zufriedenheit und Treue zu einem raren und damit wertvollen Gut geworden. Darin erinnerten Ott und Wolf bei der Ehrung von Arbeitsjubilaren. Gemeinsam gratulierten sie zu langjährigen Dienstzeiten. Seit 30 Jahren gehört Richard Götz, Leiter der Geschäftsstelle Eschenbach und Baufinanzierungsspezialist, zu den festen Größen im Mitarbeiterstamm. Am 1. August feierte auch Brigitte Mätzner, Leiterin des Raiffeisen-Reisebüros in Eschenbach, "30-Jähriges". Zum 25 Jahren bei der Raiffeisenbank gratulierten die beiden Direktoren Andrea Bindl, Teamleiterin in Weiden. Für 20 Jahre Dienstzeit ehrten sie Versicherungsreferent Thomas Kormann (Eschenbach), für zehn Jahre Privatkundenbetreuer Thomas Bayer (Rothenstadt).

"Sie alle leben Genossenschaft", fasste Direktor Bernhard Wolf die Ehrungen zusammen. Verbunden waren diese mit Prämien für die Arbeitsjubilare sowie kleinen Geschenken und Sonnenblumen für die weiteren Leistungsträger (Im Blickpunkt). Für den Betriebsrat gratulierte dessen Vorsitzender Tobias Hero.

Bank mit großer Bildungsoffensive

Eschenbach. (do) "Wir sparen nicht bei der Bildung": Eine Lanze für die Notwendigkeit einer qualifizierten Ausbildung und den Wert der Fortbildung brach Direktor Bernhard Wolf von der Raiffeisenbank Weiden bei der Feierstunde für Mitarbeiter (siehe nebenstehender Artikel).

Das Vorstandsmitglied sprach in diesem Zusammenhang von riesigen Herausforderungen durch Digitalisierung und Turbokapitalismus. Mit Blick auf Zinsentwicklung und internationale Finanz-Szenarien ernannte er die Mitarbeiter zu "Schädlingsbekämpfern".

Zum glanzvollen Abschluss der Berufsausbildung zum Bankkaufmann gratulierte Wolf Verbundstudentin Ines Götz (Raiffeisenbank Weiden), Jessica Arnold (Weiden), Andre Riedl (Windischeschenbach) und Melissa Spies (Trabitz-Kastl). Eine besondere Würdigung erfuhren dabei Götz und Riedl: Sie gehören zu den besten Azubis der bayerischen Genossenschafts- und Volksbanken. Nach ihrer Ausbildung begrüßte der Raiffeisen-Direktor Susanne Richter (Weiden) als Versicherungs- und Finanzanlagenfachfrau sowie Siegfried Zimmermann (Pressath) als Versicherungsfachmann.

Auch die Bereitschaft zur Fortbildung ist in den Reihen der Mitarbeiter riesig. Als eine der besten Absolventinnen an der OTH Weiden-Amberg glänzte Ina Meidenbauer (Eschenbach) mit dem "Bachelor of Arts" im Handels- und Dienstleistungsmanagement.

Nach berufsbegleitender Fortbildung erfuhren die Wertschätzung ihres Chefs: Franziska Spies (Fachwirtin BankColleg), beschäftigt bei der Geschäftsstelle in Pressath, Andrea Daubenmerkl (Wirtschaftsfachwirtin IHK), Marlies Hierold (Betriebswirtin BankColleg), Andreas Duschner (Diplom-Bankbetriebswirt BankColleg), Nina Rauch (Betriebswirtin IHK), Sonja Walter (geprüfte Immobilienmaklerin, alle Weiden) und Christian Schramm (Lehrgang "Ausbildung der Ausbilder", Geschäftsstelle Schirmitz).

Stolz ist der Vorstand auch auf die Leistungen von Alexandra Dippl (Eschenbach). Die Personalchefin erreichte die Anerkennung als Dozentin und Coach für das Lingua-Eterna-Sprach- und Kommunikationskonzept. Die große Bildungsoffensive ließ sich die Bank im vergangenen Jahr 425 000 Euro kosten.
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