19 Männer und Frauen aus Eslarn sowie der nördlichen Oberpfalz besuchen Island
Einzigartige Naturschauspiele

Die Island-Reisenden waren von der landschaftlichen Vielfalt fasziniert. Bild: gz
Kultur
Eslarn
28.09.2016
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(gz) Die neuntägige Reise nach Island ins Land der Geysire, Gletscher, Fjorde und Wasserfälle wird bei den 19 Teilnehmern aus Eslarn und der nördlichen Oberpfalz noch lange in positiver Erinnerung bleiben. Organisator war Pfarrer Erwin Bauer. Ein eingespieltes Begleiterteam sorgte für einen unvergesslichen Aufenthalt. Da die Wege ins Landesinnere teilweise nur mit Schotter befestigt sind, ging es mit einem geländegängigen Bus sicher durch die Berg-und-Tal-Landschaft.

Saftig grüne Wiesen


Die Abordnung aus der Oberpfalz bekam viele besondere Naturschauspiele zu Gesicht. Die Wege führten zu saftig grünen Wiesen mit Islandpferden, zu schroffen Felsformationen und tosenden Wasserfällen. Maskottchen "Lundi", der Papageientaucher, begleitete die Gruppe. Auf dem Programm standen eine Rundfahrt durch die Hauptstadt Reykjavik mit dem alten Hafen und Nationalpark sowie Ausflüge zu den goldenen Wasserfällen und den sprudelnden Geysiren. Beeindruckend war eine Wanderung durch die Lava-Formation von Dimmuborgi, wo brodelnde Schlammpfuhlen, Schwefeldämpfe und dunkle Lavaburgen zu sehen waren. Die Besucher staunten über den 60 Meter mächtigen Wasserfall "Dettifoss", die Fischerdörfer und den Nationalpark mit der Schlucht "Asbyrgi", die laut einer Sage durch einen Huftritt von Odins Ross "Sleipnir" entstanden sein soll.

Nicht fehlen durfte ein Besuch des mit 8100 Quadratkilometern größten Gletschers Islands, des "Vatnajökull", der zudem außerhalb des Polargebiets mit rund 3000 Quadratkilometern Volumen auch der größte Europas ist. Aber nicht nur die weiße Pracht faszinierte, sondern auch grüne Oasen mit einer vielfältigen Pflanzenwelt und die bis 20 Meter emporschießenden, heißen Geysire.

"Da es auf Island förmlich vor heißen Quellen sprudelt, gab es an jeder Ecke tolle Gelegenheiten zum Baden", sagte Pfarrer Bauer. Einige Mitfahrer probierten die "heißen Badetöpfe" spontan aus und waren begeistert.

Die Magie der Insel traf die Reisenden beim Anblick der Gletscherlagune "Jökulsarlon", eine vom Amphibienfahrzeug aus zum Greifen nahe Gletscherwelt, mit voller Wucht. "Beim Anblick kam mir die Schöpfungsgeschichte in den Sinn und ich dachte: Oh Gott, wie staunenswert wirkt deine Landschaft", berichtete der Geistliche.

Zehntausende Seevögel


Ins Blickfeld rückte zudem der Vogelfelsen mit Zehntausenden Seevögeln. Außergewöhnlich war ein zwangloses Nebeneinander mit dem isländischen Ministerpräsidenten Gudni Jóhannesson, der ohne Begleitschutz im gleichen Hotel wie die Oberpfälzer dinierte. Außerdem feierten sie einen Gottesdienst in einer evangelischen Dorfkirche mit und besuchten auch eine der wenigen katholischen Kirchen.
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