Brigitte Traeger begeistert bei Konzert in Eslarn
Barmherzig und tiefgläubig

Brigitte Traeger sang von der Liebe Gottes und reichte den Zuhörern in der Gemeinschaft die Hand. Bild: gz
Kultur
Eslarn
08.06.2016
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In dem zweistündigen Konzert sang und erzählte Brigitte Traeger vom Vertrauen, von der Vergebung und der Barmherzigkeit Gottes. Mit ihrer Verehrung des Herrgotts stärkte sie die Zuhörer im Glauben.

Bei ihrem ersten Auftritt in der Eslarner Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" begeisterte die "Stimme der Oberpfalz" die über 200 Zuhörer nicht nur mit klaren und gefühlvollen Gesang, sie ummantelte ihre Gläubigkeit mit tiefsinnigen Texten. "Das Thema Barmherzigkeit Gottes habe ich ausgewählt, weil dieses Jahr von Papst Franziskus zum Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen wurde."

Segen für die Sängerin


Die Organisation des Kirchenkonzerts lag in den Händen des Katholischen Frauenbunds. Die Hoffnung auf zahlreiche Besucher wurde durch eine voll besetzte Kirche erfüllt. Zum Kennenlernen hatte die Frauengemeinschaft die sympathische Sängerin mit ihrem Team zu Kuchen und Torten eingeladen. Vor dem Konzert in der mit Blumen geschmückten Pfarrkirche erteilte Pfarrer Albert Hölzl aus Tiefenbach der Sängerin den Segen. Ein Dank für ihr erstes Gastspiel in Eslarn und an die vielen Gäste kam von zweiter Vorsitzender Beate Roth. Traeger eroberte mit ihrer einfühlsamen Stimme und einem besonderen Repertoire die Herzen der Gäste.

Für die Oberpfälzerin ist "Gott der beste Manager und Lebensberater". Diese Gläubigkeit untermauerte sie in ihren Liedern und Erzählungen, die vom Vertrauen, von der Vergebung und Barmherzigkeit Gottes handelten. "Für mich ist unser Heiland der Star des heutigen Nachmittags, und deshalb möchte ich bei meinem Konzert vor allem Gott in den Mittelpunkt stellen."

Mit "Durchflute mein Herz" startete die Künstlerin in ein beeindruckenes Konzert, bei dem die Zuhörer aktiv sozusagen als "Chorgemeinschaft" zur Mitwirkung aufgefordert wurden. Mit klarer Stimme folgte "Unruhig ist unser Herz" und zwischen durch Erzählungen aus dem Tagebuch der Heiligen Faustina.

Aus ihrem Album stimmte Traeger "Weil Gott dich liebt" und mit ihrem Publikumschor das "Vater unser" an. Beeindruckend war das "Halleluja" und "Die Liebe ist wie ein Wasser, das sich auch durch Felsen zwängt". Mit der Aufforderung zum Händereichen in den Bankreihen machte sie sich durch den Kirchengang bis zur letzten Bank auf den Weg und reichte den Besuchern die Hand. "Wir sind eine Gemeinschaft, und wir sind Kirche."

Die Sängerin erzählte von ihren zahlreichen Wallfahrten und baute eine Brücke zur Pforte der Barmherzigkeit. "Wallfahren heißt Kraft schöpfen für einen Neuanfang und auf dem Weg Gott spüren." Zu Ehren der Gottesmutter sang sie das Lied "Schwarze Madonna". In ihrem zweistündigen Repertoire nicht fehlen durfte das Papstlied "Wer glaubt ist nie allein".

Einige Zugaben


Bei den Zugaben "Es blühen drei Rosen" und dem bekannten Marienlied "Segne du Maria" übernahmen die Zuhörer erneut den Begleitgesang. Den großartigen Applaus honorierte Traeger mit der weiteren Zugabe "Leise singt der Abend wieder, lieber Heiland gute Nacht".
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