Sänger Max Janda in Schlager-Szene angekommen
„Meine Karriere ist ein langer Prozess“

Max Janda. Bild: rti
Kultur
Eslarn
16.01.2016
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Es war so etwas wie der krönende Jahresabschluss für Max Janda. Der 20-Jährige belegte mit seinem Song "'s Leb'n is wie a Wimpernschlag" Platz zwei beim "Schlagerhit des Jahres 2015". Den Preis hatte der Bayerische Rundfunk (Radio Bayern Plus) ausgelobt.

Der Eslarner ließ damit prominente Künstler wie Helene Fischer, Andreas Gabalier und Vicky Leandros hinter sich. Nur dem Newcomer Jonathan Zelter aus Rheinland-Pfalz musste er den Vortritt lassen. Im NT-Interview blickt Janda auf die vergangenen Monate zurück und verrät seine Zukunftspläne.

Debüt-Album "Wimpernschlag", ein TV-Auftritt bei "Immer wieder sonntags", mehrere Wochen auf Platz eins in der Deutschen Schlagerparade und nun der Erfolg beim Schlagerhit. Wie fällt Ihre Bilanz für 2015 aus?

Max Janda: Der zweite Platz ist natürlich Wahnsinn. Mit so etwas rechnet man als Neuling nicht. 2015 war für mich ein super Einstieg in die Schlagerszene. Ich konnte mich gut etablieren und bin zufrieden. Aber da ich bewusst mit Dialekt singe, ist es schwieriger, sich durchzusetzen. Man muss den Redakteuren aufzeigen, dass ich modernen Pop-Schlager und nicht volkstümliche Musik mache.

Welche Karriereschritte wollen Sie als nächste angehen?

Janda: Mein Management, meine Plattenfirma und ich nehmen mein zweites Album in Angriff. Zudem sind zwei TV-Auftritte geplant. Nächste Woche bin ich bei der MDR-Sendung "Meine Schlagerwelt" von Ross Antony (Ausstrahlungstermin: 3. Juni, 20.15 Uhr). Zudem hat mich vor einigen Wochen das Kamerateam von "Mieten, kaufen, wohnen" bei meiner Wohnugssuche in München begleitet. Das wird der Sender VOX im Februar oder März zeigen.

Sie ziehen in die Landeshauptstadt?

Janda: Nicht ganz. Unter der Woche bin ich in München. Ich wohne mittlerweile mit einer Freundin dort in einer WG und mache neben meiner Musik ein Praktikum im Event- und Managementbereich. Am Wochenende schaue ich oft nach Eslarn. Für die nächsten Jahre geht die Tendenz aber schon Richtung Großstadt. Vor allem, weil dort einfach mehr Künstler leben und viele Geschäftspartner sesshaft sind.

Wie schaut es mit Live-Auftritten aus?

Janda: Spruchreif ist noch nichts. Aber ich stehe in den nächsten Monaten sicher einige Male auf der Bühne, auch ein Termin in der Region ist geplant. Dabei soll ich eine Show, bei der mehre Künstler auftreten, moderieren. Singen werde ich dort natürlich auch.

Zweifeln Sie noch, ob Sie sich in der Schlagerszene auf Dauer durchsetzen können?

Janda: Ich glaube, ich kann es schaffen. Es sind zwar immer nur kleine Schritte, aber man braucht in dieser Branche Geduld. Letztendlich bestimmt das Publikum und die Fachpresse.

Also habe Sie keine Alternativpläne für die Zukunft?

Janda: Das wäre momentan Quatsch. Meine Karriere ist einfach ein langer Prozess. Langfristiges Planen in diesem kreativen Umfeld ist einfach schwer. Das Wichtigste für mich ist die Musik. Ich bin zuversichtlich, dass ich es schaffe, mir in der Schlagerszene einen Namen zu machen.

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Weitere Informationen im Internet:

www.max-janda.com
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