11 200 Euro für Familien

Zahlreiche Eltern durften sich über finanzielle Unterstützung aus der Zierer-Stiftung freuen. Mit dabei waren Hans Zierer (Dritter von links), der Bürgermeister und der Stiftungsrat. Bild: gz
Lokales
Eslarn
04.07.2015
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Das Wirken von Betty und Hanns Zierer strahlt auch nach dem Tod des Ehepaars noch auf Eslarn aus. Denn 17 Familien erhielten nun eine finanzielle Unterstützung.

Die Ausschüttungen aus der Betty-und-Hanns-Zierer-Stiftung an Familien mit zwei oder mehreren Kindern fand erstmals ohne die Stiftungsgeber statt. Das verstorbene Ehepaar vertrat das Patenkind Hans Zierer, der allen Eltern gratulierte.

Im Beisein von Bürgermeister Reiner Gäbl und dem Stiftungsrat konnten sich 17 Familien mit Kleinkindern über einen Geldbetrag freuen. Zu Beginn der Stiftungssitzung im Sitzungssaal des Rathauses erinnerte der Rathauschef an Betty und Hanns Zierer. Das Ehepaar engagierte sich für soziale und ehrenamtliche Belange und zeigte durch die Gründung von Stiftungen ein Herz für ihre Heimatgemeinden Burglengenfeld und Eslarn.

Sitzungen am Geburtstag

Nachdem Betty Zierer bereits am 17. Dezember 2003 verstorben war, trauerte der Markt am 19. Januar um seinen Bürgermedaillenträger in Gold. Großen Wert legte Zierer darauf, dass die Stiftungssitzungen des Haupt- und Finanzausschusses am 28. Juni - am Geburtstag seiner Ehefrau - stattfanden und das Gremium ehrenamtlich tätig ist. Da der 28. Juni in diesem Jahr ein Sonntag war, ging die Sitzung einen Tag später am Montag über die Bühne.

Die Zierer-Familie wurde durch das Patenkind Hans Zierer, dem Sohn des Kommunbrauers "Fritz'n Schorsch" vertreten. "So viele Kinder haben wir nur bei einem Besuch einer Schulklasse oder des Kindergartens", freute sich der Bürgermeister. Der Stiftungszweck galt zunächst der Hilfe von Alzheimer- und Parkinson-Kranken und später auch Ehepaaren mit mehreren Kindern. "Eine Kommune kann nur mit Familien mit Kindern existieren", erinnerte Gäbl an eine Aussage von Hanns Zierer.

Der gute Zinsertrag aus dem stattlichen Stiftungskapital erlaubte es, dass insgesamt 11 200 Euro zur Verteilung anstanden. Geladen waren zwar über 20 Familien, aber durch begründete Absagen konnte Bürgermeister Gäbl insgesamt 17 Ehepaare mit ihren Kindern begrüßen. Das Marktoberhaupt erläuterte, dass laut Satzung für das zweite Kind je 400 Euro, das dritte Kind je 600 Euro und für jedes weitere Kind 400 Euro ausbezahlt werden.

Süßes für die Kinder

An den Formalitäten zeigten die Kinder wenig Interesse, eher an den Süßigkeiten in der Tüte des Naturparkland Oberpfälzer Wald. Bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen erhalten weitere Familien eine Unterstützung nachgereicht.
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