Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband hat eine Reihe von Anregungen für die Eslarner Verwaltung
Feststellungen ernst nehmen

Lokales
Eslarn
07.05.2015
5
0
Der Bericht des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbands über die Jahresrechnungen 2010 bis 2012 der Gemeinde stand im Mittelpunkt der Marktratssitzung am Dienstag. Im Wesentlichen gab es Anregungen für die Verwaltung, die Forderung nach Änderungen von gemeindlichen Satzungen und den Dienstbetrieb. Für Erneuerungen und Verbesserungen der Entwässerung im Mühlweg und in der Kapellenstraße müssen die Anlieger Beiträge zahlen.

Laut Bürgermeister Reiner Gäbl wird es sich aber um Belastungen handeln, die in ihrer Gesamtsumme gerade einmal die Kosten für ein Fachbüro decken, das zur Abrechnung des Vorhabens beigezogen wird. Die Feststellungen des Prüfungsverbands müssen in ihrer Gesamtheit aber ernst genommen werden, auch wenn es sich um zurückliegende Jahre handelt. Das Gremium stimmte den Stellungnahmen der Verwaltung zu den Prüfungsbemerkungen zu.

Neue Hauptleitung

Die Anwesen am Hofweiherweg wurden bisher per Hausanschlussleitung mit Trinkwasser versorgt. Eine direkte Hauptleitung führt noch nicht zu den Gebäuden. Jetzt wird eine rund 65 Meter lange Leitung zu den Anwesen verlegt, ebenso wird ein neuer Kanalanschluss für das Haus Kleber geschaffen. Den Zuschlag erhielt die Firma Hartinger aus Tännesberg. Kosten: 50 120 Euro einschließlich Mehrwertsteuer.

In Tillyschanz werden die nicht mehr funktionsfähigen fünf Lampen der Straßenbeleuchtung mit einem Aufwand von rund 1800 Euro wieder aktiviert. Dies ist gegenüber dem ursprünglichen Gedanken dort vier neue Brennstellen für rund 18 000 Euro zu errichten, die kostengünstigste Lösung, meinte Gäbl.

Einstimmig erteilte der Marktrat das Einvernehmen zur Aufstellung von Fertiggaragen mit Anbau eines Holzlagers und eines Heizraums an der Westendstraße 12. Das Vorhaben ist nach Feststellung der Verwaltung unbedenklich, außerdem handelt es sich um eine Wiedererrichtung nach einem Brandschaden.

Wolfgang Voit hinterfragte die Gründe, weshalb die Schirmherren für das Heimatfest nicht vom Marktrat bestimmt worden waren. Gäbl erklärte dies mit dem Zeitdruck wegen der Kommunalwahl. MdB Florian Pronold, Regierungspräsident Axel Bartelt und Altlandrat Simon Wittmann seien dafür bestens geeignet, fand Gäbl. Sie haben der Übernahme dieses Ehrenamts bereits zugestimmt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.