Besucher legen Eslarn trocken

Ein kaum überschaubares Angebot erwartete die vielen Besucher beim Markttreiben. Die Eslarner Vereine und Geschäftsleute ließen kaum Wünsche offen. Bild: gz
Lokales
Eslarn
10.08.2015
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Das Markttreiben war am Sonntag der krönende Höhepunkt des zehntägigen Heimatfests. Bei herrlichem Sommerwetter strömten Tausende Besucher von Stand zu Stand und bewunderten die Künste der Handwerker und Schausteller.

In jedem Straßenzug spielte die Musik, und es gab an den Tischen reichlich Getränke und Speisen. Einen Tag zuvor stellte der Bauhof mit Hilfe der Vereinsmitglieder den Ausstellern Verkaufsstände bereit. Einige Sonderschichten bescherte den Arbeitern am Samstag eine starke Sturmböe, die die mühevollen Arbeiten von einer auf die andere Minute zunichte machte und viele Stände zerlegte.

Nur Gerippe übrig

Was die Helfer das gesamte Heimatfest über leisten mussten, ist schon beeindruckend. So fanden die unzähligen Gästen vom Marktplatz über den Tillyplatz entlang der Ludwig-Müller-Straße bis zum Schlossberg und Kommunbrauhaus ein herrliches Schauspiel vor. Nach einem eher ruhigen Vormittag nutzten viele Gäste den Mittag und vor allem den Nachmittag zum zwanglosen Bummel.

Auf den Straßen oder in separaten Hofräumen und Winkeln fanden ältere und jüngere Generationen ein großes Angebot an handwerklicher Kunst, Facharbeit, Waren und Unterhaltungsangeboten. Der Fischereiverein bereitete sich mit zwei Grills auf dem Ansturm vor und bot eine 90 Kilogramm schwere Spansau, Schweine- und Wildbraten an. Die rund 200 Fische waren schnell ausverkauft, vom Schwein blieb nur noch das Gerippe. Die Trachten- und Volkstanzgruppe aus Schönsee unterhielt am Marktplatz mit Reigentänzen.

Drei neunjährige Buben saßen geduldig vor Spielsachen und Freundschaftsbändern und warteten auf Kundschaft. Zur Einkehr in eine Weinlaube lud die Anton-Bruckner-Musikschule und zu Kaffee und Kuchen die Familie Procher ein.

Wer wollte, durfte seine Treffkunst mit dem Lasergewehr des Schützenvereins 1884 ausprobieren oder zwanglos bei einem Tag der offenen Tür den Raiffeisenmarkt, die Arbeiterwohlfahrt, Blumen Zierer, Cafe Karl, Gittis-Pizzas, die Brauerei Bauriedl und das Löwenmuseum besuchen. Am Kommunbrauhaus war ein historischer Flohmarkt aufgebaut. Das Angebot der Vereine ergänzten viele Geschäftsleute und Selbstvermarkter mit ihren Produkten. Am Kommunbrauhaus gab es das Eslarner Kommunbier.

Die hungrigen und durstigen Besucher hatten nicht nur an den Festzelttagen, sondern auch am Markttreiben für reichlich Absatz gesorgt und legten die Gemeinde trocken, zumindestens was den Zoigl betraf. Das Spektakel bot auch den Kindern einen kurzweiligen Sonntag. Die Kleinen steuerten in der Gokartbahn des Maschinenrings am alten Festplatz der Brauerei Bauriedl einige Runden oder vergnügten sich beim Kasperltheater im Pfarrheim.

Großer Spaß

Der Spaß kam aber auch bei der Siedlergemeinschaft und der Feuerwehr mit tollen Spielangebot nicht zu kurz. Mächtig Gaudi machte dem Nachwuchs und vielen Erwachsenen das Angebot der Bundeswehr und das Bierkastenstapeln bei den Zimmerern.


Bilder von Karl Ziegler
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