Brennerstraße entfacht Diskussion

Architekt Martin Gebhardt (rechts) erläuterte in der Marktratssitzung den Entwurf zum Ausbau der Kreisstraße (Brennerstraße). Bürgermeister Reiner Gäbl hörte aufmerksam zu. Bild: bey
Lokales
Eslarn
02.12.2015
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Die Vorstellung des Entwurfs zum Ausbau der Kreisstraße NEW 34 führte am Dienstag im Eslarner Marktrat zu einer langen Diskussion. "Ich hätte nicht gedacht, dass das so eine schwere Geburt wird, für die Bürger eine ordentliche Straße zu bekommen", kommentierte Bürgermeister Reiner Gäbl.

Dabei ging es letztlich nur um die Entscheidung des Gremiums, dem Rathauschef die Zustimmung zum Gespräch mit Landrat Andreas Meier und Landratsamt zu geben, um den Ausbau der Brennerstraße einschließlich der Mittelbereitstellung in "die Gänge" zu bringen. Gäbl sprach von einer seit langem bekannten Thematik. Mittlerweile habe sich beim Staatlichen Bauamt die Erkenntnis zur Notwendigkeit des Ausbaus durchgesetzt. Das Problem sei nur, dass es als ausführende Behörde nur für die Straße selbst, aber der Markt Eslarn für die Gehwege zuständig sei. In jedem Fall sei aber der Landkreis mit dem Bauamt über den Ausbau einig.

Architekt Martin Gebhardt stellte die Planung vor. Demnach liegt die Fahrbahnbreite zwischen 6,35 und 6,50 Meter ("Das reicht für den Schwerlastverkehr - auch bei der Begegnung - aus") und die Straße soll bis zum Kommunbrauhaus von der Ortsmitte ausgehend auf beiden Seiten einen Gehweg erhalten. Auch sollen ausgewiesene Parkplätze angelegt werden.

Gebhardt sah es als wichtig an, Gäste des Markts gezielt über die Straße an das Kommunbrauhaus hinzuführen. Der Ausbau selbst wird im Bereich der Kirche keine wesentlichen Veränderungen mit sich bringen. In der Diskussion brachte Wolfgang Voit wiederholt die Beteiligung des Bauausschusses vor der Beschlussfassung ins Spiel. Albin Meckl regte an, auf der rechten Seite der Brennerstraße ortsauswärts keine Parkmöglichkeiten zu schaffen und somit dem Schwerlastverkehr sichtbar die "Vorfahrt" einzuräumen.

Parkplatzprobleme und Verstöße gegen straßenverkehrsrechtliche Vorschriften beim Parken vor der Sparkasse, wie von Meckl angesprochen, gehörten nicht zum Tagesordnungspunkt, meinte Gäbl. Ebenfalls sah er keine Gründe, den vorliegenden Entwurf zu ändern. Zur fast ausufernden Diskussion meinte der Rathauschef, dass über "nicht relevante Dinge" geredet werde. Mit drei Gegenstimmen aus der CSU-Fraktion wurde schließlich der Bürgermeister beauftragt, beim Landkreis die Planung weiter zu beraten und auch den Antrag auf Mittelbereitstellung im Kreishaushalt zu beantragen.
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