Bürgermeister Reiner Gäbl informiert Marktrat über Ergebnis einer Elternumfrage
Schüler nach Vohenstrauß

Lokales
Eslarn
05.03.2015
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Nach Auflösung des Mittelschulverbands Moosbach sollen Eslarner Kinder in die Mittelschule nach Vohenstrauß gehen. Das ist zum einen der Wunsch der befragten Eltern und zum anderen auch die Empfehlung der Gemeinde ans Schulamt.

Deutliches Resultat

Bürgermeister Reiner Gäbl erinnerte in der Marktratssitzung am Dienstag daran, dass die Auflösung der Eslarner Hauptschule und die Zuordnung in den Mittelschulverband Moosbach per Verordnung durch die Regierung der Oberpfalz erfolgte. Nach dem Beschluss der Nachbargemeinde und noch vor einer Entscheidung der Regierung der Oberpfalz hätten die Eltern betroffener Schüler aus den Klassen 1 bis 4 aus Eslarn die Mittelschulen Pleystein und Vohenstrauß als mögliche Nachfolger Moosbachs besichtigt. Das Ergebnis war deutlich: 51 Paare sprachen sich für Vohenstrauß aus, 2 für Pleystein, 14 könnten mit beiden Standorten leben.

Wolfgang Voit fand es bedauerlich, dass die Kinder jetzt einen längeren Schulweg haben. Eduard Forster nannte das Ergebnis nur repräsentativ für die Schülerjahrgänge und deren Eltern. Die Frage sei, ob eine Stellungnahme "über unser Denken" abgegeben werden solle. Forster sprach auch dem Schulstandort Pleystein die "Standfestigkeit" ab. Siegfried Wild sah in Richtung Pleystein die Omnibusverbindung als ungünstiger gegenüber Vohenstrauß.

Wunsch berücksichtigen

Gäbl äußerte sich diplomatisch, für jede Schule sprächen Argumente. So biete Pleystein eine individuelle Betreuung der Schüler, für Vohenstrauß sprechen die gebundene Ganztagsschule und die M-Züge. Letztlich einigte sich das Gremium einstimmig darauf, dem Schulamt das Ergebnis der Umfrage vorzulegen. Bei Weiterleitung des Beschlusses an die Regierung der Oberpfalz solle der Elternwunsch berücksichtigt werden.
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