Entwässerungskonzept fehlt noch

Lokales
Eslarn
05.06.2015
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Kurz und ohne einen einzigen Aufreger verlief die Marktratssitzung am Dienstagabend im Rathaus. Einstimmigkeit herrschte bei den Bauvorhaben und den Stellungnahmen zu Verlängerungen wasserrechtlicher Erlaubnisse.

Für den Neubau einer Stahlhalle für die Lagerung von Euro-Stahlgitterboxen an der Waidhauser Straße erteilte das Gremium einstimmig grünes Licht. Der Bauherr muss dem Landratsamt Neustadt aber ein Entwässerungskonzept für das Betriebsgrundstück vorlegen. Das Ingenieurbüro Zwick hatte für die Kommune die Beseitigung des Niederschlagswassers auf dem Grundstück überprüft und war zu der Feststellung gekommen, dass über deren ordnungsgemäße Ableitung doch erhebliche Zweifel vorhanden sind.

Ableitung klären

Geschäftsleiter Georg Würfl ergänzte diese ausführlichen Erläuterungen des Ingenieurbüros mit weiteren Hinweisen und der klaren Aussage, dass das Betriebsgrundstück in hohem Maße versiegelt ist. Auch wenn mit dem jetzigen Bauvorhaben keine höheren Abflüsse zu erwarten sind, müsse die Ableitung des Niederschlags geklärt werden.

An der Tillystraße 4 soll durch eine Nutzungsänderung eine Scheune in einen gewerblichen Veranstaltungsraum mit Küche umgebaut werden. Zusätzlich sollen durch einen Anbau WC-Räume geschaffen werden. Das Gremium genehmigte das Vorhaben, das laut Rathauschef anerkennenswert ist, einstimmig.

Mit dem gleichen Ergebnis befürwortete der Marktrat die Anträge von Gäbl und Hermann Zierer zur Verlängerung der wasserrechtlichen Erlaubnisse zur Bewirtschaftung auf deren Grundstücken. Solche Berechtigungen werden künftig nicht mehr zeitlich befristet, informierte der Rathauschef.

Nicht geplante Ausgaben

Mit den außerplanmäßigen Ausgaben aus der Jahresrechnung 2014 hatten sich die Fraktionen bereits befasst. Im Verwaltungshaushalt hatten sich 54 29 Euro ergeben, im Vermögensetat 23 314 Euro. Die Gremiumsmitglieder nahmen einstimmig von diesen Zahlen Kenntnis, die in der Haushaltssitzung am Dienstag, 23. Juni, wieder zum Vorschein kommen werden.

Ebenso einstimmig nahm das Gremium die Einnahmereste zur Kenntnis, also Beträge, die im Haushaltsplan veranschlagt waren, doch aus unterschiedlichen Gründen noch nicht in die Kasse geflossen sind. Hier handelt es sich um einen Betrag von 472 626 Euro.

Die Reste bei den Ausgaben betragen 1 208 652 Euro. Den Auftrag für die Vergabe der Schreinereiarbeiten, Innentüren und Decke hatte Gäbl bereits als Eilentscheidung an die Firma Ringholz aus Waidhaus für rund 13 000 Euro einschließlich Mehrwertsteuer vergeben.
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