Eslarn 1240 erstmals erwähnt

Der Marktplatz steht seit Jahren, wie hier 2005, zu Beginn der Heimatfeste im Rampenlicht. Bild: gz
Lokales
Eslarn
16.01.2015
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Das Heimatfest lockt mit einem musikalischen, kulturellen und geselligen Programm alle fünf Jahre viele Besucher an. Am 31. Juli ist es wieder so weit: Eslarn lädt zum 24. Mal 10 Tage lang zum Feiern ein.

Die Eslarner feiern vom 31. Juli bis 9. August das 24. Heimatfest und in dem Zusammenhang auch das 775. Ortsjubiläum. Die Festausschüsse um Festleiter Georg Zierer sowie dessen Stellvertretern Daniel Biermeier und Fabian Wild garantieren während der zehn Festtage hörens- und sehenswerte Attraktionen.

Fahrten in die Heimat

Die erste urkundliche Erwähnung Eslarns war laut Geschichtsforscher 1240. Die Heimatfeste haben Landsleute, die überwiegend beruflich von ihrer Heimat in die Ferne gezogen waren, am 17. Mai 1891 ins Leben gerufen. In unregelmäßigen Abständen organisierten die Vereinigungen "Eslarn und Umgebung in Nürnberg", "Die Eslarner in München", "Eslarn und Umgebung in Zwickau/Sachsen", "Eslarn und Umgebung in Crimmitschau/Sachsen" und "Bayernverein Weiß-Blau" in Gelsenkirchen-Buer Fahrten in die Heimat.

Das erste Heimatfest unter Regie der Marktgemeinde mit Beteiligung der Landsmannschaften aus München, Nürnberg und Zwickau sowie der örtlichen Vereine, Gäste und der Bevölkerung war 1935. Nach den Auflösungen der Heimatvereine in Sachsen und Nordrhein-Westfalen halten die Münchner und Nürnberger bis heute die Tradition aufrecht.

Ab 1950 entschieden sich die Kommune und die Heimatvereine, die Treffen in einem fünfjährigen Turnus fortzusetzen. Die Ankunft der Verwandten und Freunde in der Heimat mit dem legendären Eslarner Bockl wurde am Bahnhof Jahrzehnte mit Blasmusik gefeiert. Nach dem Abbau der Schienen 1995 verlegte die Gemeinde den Empfang auf den Marktplatz.

Großer Empfang

Bereits seit einigen Heimatfesten ziehen viele Vereine mit musikalischer Begleitung aus vier Himmelrichtungen zum Marktplatz, wo mit Ehrengästen und der Bevölkerung der große Empfang vorgesehen ist. Stets mit dabei sind Abordnungen der Patenstadt Belá nad Radbuzou (Weißensulz), der Bundeswehr-Patenkompanie Oberviechtach, aller örtlichen Vereine und besonders der Heimatvereine Nürnberg und München. Eine Augenweide werden wieder die fesch gekleideten Festdamen, -mädchen und -burschen sein.

In den vergangenen Wochen haben die Festleiter auch ein ansprechendes Programm zusammengestellt. Dazu gehören ein großer Festzug, Seniorentag, Tag der Jugend und der Kinder, ein Heimatabend der Münchner im Böhmerwald, Festgottesdienst, eine Ausstellung, Festsitzung, Gedenkfeier am Ehrenmal und am Friedhof, Markttreiben mit regionalem Böllertreffen und ein großes Abschlussfeuerwerk.

Außerdem gibt es täglich ein unterhaltsames musikalisches Abendprogramm im Festzelt am Atzmannsee. Für außergewöhnlich guten Sound sorgen am Freitag, 31. Juli, die Europameister der Blasmusik 2013 "Blech&Co". Am Samstag, 1. August, tritt die "Eslarner Showband" auf. Am Sonntag, 2. August, sind "D'Quertreiber" und am Montag, 3. August, beim Tag der Betriebe die "Schlossberger" an der Reihe.

Am Dienstag, 4. August, folgt ein Heimatabend mit Musikanten aus der Region unter Federführung von Manfred Wild. Am Mittwoch, 5. August, steht ein Countryabend im Kalender. Am Donnerstag, 6. August, veranstaltet die Sparkasse eine Zeitreise durch die Geschichte der Anton-Bruckner-Musikschule. Am Freitag, 7. August, bietet die Raiffeisenbank einen Musikabend mit der Oktoberfest-Band "Münchner Gschichten".

Zünftige Musik

Für einen zünftigen musikalischen Abend sorgt am Samstag, 8. August, die "Antenne-Bayern-Band" mit DJ Johannes Hoch. Am Sonntag, 9. August, sorgen nach Markttreiben und einem regionalen Böllertreffen mehrere Musikgruppen aus der Heimat und der Region am Marktplatz, Tillyplatz, Schlossberg und am Zoiglmuseum für den Ausklang.
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