Feuerwehr-Übung mit speziellen Hilfsmitteln
Rettung per Hebekissen

Bei dem schweren Verkehrsunfall handelte es sich gottseidank nicht um einen Ernstfall. Die Eslarner Feuerwehr absolvierte die Übung reibungslos. Bild: gz
Lokales
Eslarn
20.11.2014
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"Schwerer Verkehrsunfall auf der Nebenstraße direkt gegenüber der Firma Auto Kaiser", lautete die Meldung an die Feuerwehr Eslarn. Ein Fahrzeug lag auf dem Dach, darunter war eine Person eingeklemmt.

Das Übungsszenario erforderte den Einsatz von speziellen Hilfsmitteln. Das Fahrzeug hatte Kfz-Mechaniker Bernhard Kaiser, selbst aktiver Feuerwehrmann, für die Übung Technische Hilfeleistung bestens vorbereitet. Die Puppe hatte die Feuerwehr Vohenstrauß zur Verfügung gestellt.

Spreizer und Schere

Die Feuerwehr machte sich mit zwei Fahrzeugen zum Unfallort auf dem Weg. Dort fanden die Einsatzkräfte ein Auto auf dem Dach und eine unter dem Wagen eingeklemmte Person. Die Rettung des Schwerverletzten war nur mit pneumatischen Hebekissen möglich.

Andere Feuerwehrleute sicherten das Fahrzeug gegen Abrutschen ab und verhinderten eine weitere Gefährdung. Zu Übungszwecken entfernten die Männer mit Spreizern und der Rettungsschere auch die beiden Türen. Nach Umdrehen des Autos wurde auch noch das Dach abgeschnitten.

Die Übungsleitung übernahmen zweiter Kommandant Jürgen Merold und Jugendwart Christian Wild. Mit großem Interesse verfolgten viele Mitglieder der Jungfeuerwehr den reibungslosen Ablauf. Kreisbrandmeister Thomas Kleber und Kommandant Josef Kleber lobten die Aktiven.
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