Frauenbund eine Bereicherung

Lokales
Eslarn
02.03.2015
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"Die Welt lebt von den Menschen, die mehr tun, als ihre Pflicht." Die neue Bezirksvorsitzende Martha Bauer lobte die ehrenamtliche Arbeit des Katholischen Frauenbunds.

Der Bezirksverband ist ein Bindeglied zwischen dem Diözesanverband und den Zweigvereinen. In der Rückschau zeigte der Zweigverein Eslarn seine Nächstenliebe, Solidarität und Verantwortungsbereitschaft in vielfältigen Formen, mit uneigennützigem Engagement und durch die Spenden an soziale und kirchliche Einrichtungen.

In der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim "Sankt Marien" hieß Vorsitzende Ida Brenner den Geistlichen Beirat Pfarrer Erwin Bauer und die neue Bezirksvorsitzende aus Altenstadt bei Vohenstrauß willkommen. Der Vorstand um Vorsitzende Brenner und Schriftführerin Barbara Pöllmann erinnerten an die vielfältigen Einsätze für die kirchliche und politische Gemeinde. Heimische Kost gab es beim Ausbutterabend und beim Fastenessen und am Weltgebetstag der Frauen bot man landestypische Speisen aus Ägypten. Der Fasching wurde mit einem Kaffeekränzchen gefeiert und bereits Tradition haben die Elisabethenfeier, Bastelabende, Adventfeier und das "Frauentragen". Zuspruch finden der Verkauf von österlichen Bastelsachen, Kräuterbüschel zum Patrozinium und die Einladung zur Muttertagsfeier.

Aktiv beteiligte sich der Frauenbund an der Fronleichnams-Prozession und mit allen kirchlichen Organisationen am Pfarrfest. Zum Kinderprogramm gab es für die kleinen Besucher reichlich Pizzen direkt aus dem Backofen der Familie Kaiser. Eine biblische Wanderung führte zu den Kapellen und sakralen Flurdenkmälern und die Ausflüge zum Katholikentag nach Regensburg und eine Überraschungsfahrt ins Frankenland.

Eine logistische Meisterleistung vollbrachte der Frauenbund beim ersten bayerischen Abend. Rund 70 Gäste waren gekommen. Auch der Backkurs zur Kirchweih in der Schulküche kam sehr gut an. Selbstverständlich sind die Besuche der kirchlichen Feierlichkeiten wie Messfeiern, Andachten, Kreuzwege und Rosenkränze und die Unterstützung bei anfallenden Arbeiten in der Kirche.

Früher Schriftführerin

Katharina Rossmann und Gertraud Bauer bescheinigten der Schatzmeisterin Ingrid Höllerl eine ordentliche Kasse. Die neue Bezirksleiterin Martha Bauer im Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) erinnerte an ihre Wahl Ende Oktober 2014 und stellte sich als Nachfolgerin von Angela Bodensteiner aus Albersrieth vor. "Ich war vorher vier Jahre als Schriftführerin im Bezirksverband tätig und habe das Amt übernommen, weil sich der Einsatz für die Frauenbundgemeinschaft lohnt und es ganz wichtig ist, dass Frauen sich auch für die Belange von Frauen einsetzen."

Nach Ansicht von Bauer sollte der Frauenbund die Anliegen der Frauen weiter tragen. Gemeinsam könne eine starke Frauengemeinschaft sowohl auf gesellschaftlicher als auch kirchlicher Ebene viel erreichen. "Ohne den Frauenbund als eine der tragenden Säulen wäre das gesellschaftliche Leben nicht möglich." Die große Gemeinschaft trage mit konstruktiver Kritik und vielfältigem Angebot zum geselligen Leben am Ort bei und ist eine große Bereicherung.

"Weil sich viele Frauen für die Ausübung ihrer Tätigkeit weiterbilden und somit zusätzliche fachliche und soziale Kompetenzen erwerben, sind sie auch für Arbeitgeber besonders qualifizierte Mitarbeiterinnen." Dieses Engagement müsse laut der Bezirksvertreterin von Politik und Wirtschaft stärker anerkannt und honoriert werden. Man müsse Möglichkeiten schaffen, Beruf und Ehrenamt zu vereinbaren, und Modelle entwickeln, die allen Beteiligten, sowie dem sozialen und gesellschaftlichen Leben zugute kommen.

Ehe wichtig

Bauer zitierte die KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth: "Für den Frauenbund hat die sakramentale Ehe vor Gott und in der Kirche ihren einzigartigen Wert und Eigen-Sinn. Der KDFB bestärkt Frauen und Männer, auch in konfessionsverbindenden Beziehungen, darin, den Bund der Ehe vor Gott zu schließen und diesen gemeinsam und gleichberechtigt zu führen."

Abschließend dankte Bauer dem Vorstand und den Mitgliedern des Zweigvereins Eslarn für ihr Engagement. "Mit ihrer Mitgliedschaft zeigen sie, dass ihnen ihr Verein wichtig ist." Vorsitzende Brenner dankte Bezirksleiterin für die Unterstützung. Abschließend ging ein Dank an geistlichen Beirat, an alle Spender, fleißigen Hausfrauen für die Backspenden und an alle Helferinnen für die Mitarbeit bei Veranstaltungen.
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