Gewässer gesichert

Der Fischereiverein saniert den Mathesenweiher. Ein Bagger entfernt Schlamm und befestigt das Ufer mit Bruchsteinen. Bild: gz
Lokales
Eslarn
18.11.2014
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Rund 15 000 Euro investieren die Eslarner Fischerin den Erhalt des Mathesenweihers. Der Verein sichert damit den Mitgliedern das Gewässer für die kommenden Jahrzehnte.

Da der Atzmannsee einer Großbaustelle gleicht und die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind, ist der Mathesenweiher bis auf weiteres für das Fischen gesperrt. Der drei Hektar große Weiher gehört seit über zehn Jahren dem Verein.

In einer Sitzung hatte die Führungsriege um Vorsitzenden Karl Roth die Sanierung als dringlichste Maßnahme beschlossen. "Am Mathesenweiher wurde in den letzten 20 Jahren nichts getan", begründeten die Vorstandsmitglieder.

Zudem machten Biber laut Michael Kleber das Vorhaben nicht leichter und unaufschiebbar. Seit einer Woche herrscht am Mathesenweiher emsiges Treiben. Ein Bagger und eine Raupe der Firma Kleber beförderten tonnenweise Schlamm aus dem See. Die Arbeiter befestigten mit Bruchsteinen das Ufer.

Besonders verstärkt wurde der südliche und nördliche Dammbereich. Damit wollen die Verantwortlichen unliebsame Überraschungen durch Biber verhindern. "Bei dieser Breite beißt sich auch der Wasserbewohner die Zäune aus", erklärten einige Fischer. Da der hintere Damm zudem zu schmal ist, werden noch einige Lastwagen mit Erdreich das Südufer verstärken.

Die Fischer sanierten auch die Insel im See und bewahrten damit das typische Landschaftsbild. Bei den Arbeiten, packten viele Mitglieder und Jungfischer kräftig mit an.
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