Heiraten im Kommunbrauhaus

Lokales
Eslarn
05.03.2015
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Ab Mai können sich Brautpaare im Eslarner Kommunbrauhaus das Jawort geben. Die Frischvermählten können dann mit Rebhuhn-Zoigl statt mit Schampus auf ihre Hochzeit anstoßen.

Das Kommunbrauhaus mit seinem Zoiglmuseum wird am 9. Mai am bundesweiten "Tag der Städtebauförderung" eingeweiht. Diesen Termin gab Bürgermeister Reiner Gäbl in der Marktratssitzung am Dienstag bekannt.

Laut Gäbl hätten viele Paare großes Interesse, im Kommunbrauhaus zu heiraten. Das Gremium beschloss daher einstimmig, einen Raum für standesamtliche Trauungen einzurichten.

Beim Bau des Informationsgebäudes für Fischerei und Gewässer kommt es erneut zu Verzögerungen. Deshalb sei auch die Vergabe der noch notwendigen Arbeiten in der Sitzung nicht möglich, erklärte der Rathauschef. Architekt Josef Schönberger habe aber zugesagt, die Ausschreibungsunterlagen noch in dieser Woche herauszugeben.

Bade- oder Fischweiher

Diesen Tagesordnungspunkt nutzte Albert Grießl, um auf Probleme am Atzmannsee hinzuweisen. Der Markt müsse sich klar werden, ob er einen Bade- oder Fischweiher wolle. Außerdem stört Grießl angeblich vorhandener Hundekot. Gäbl betonte, dass ohne Fischbesatz die Wasserqualität nicht erhalten werden könne. Fische würden den Bewuchs im Weiher fressen, ohne diese Hilfe wäre das Gewässer für das Baden nicht mehr geeignet. Wichtig sei es, den Atzmannsee richtig zu vermarkten. Bei anderen Badeseen in der Umgebung gebe es ebenfalls Fische.

Das Gemeindeoberhaupt sah Reglementierungen nicht als Lösung, um Badegäste anzulocken. Hundebesitzer würden außerdem regelmäßig gebeten, die Freizeitanlagen zu umgehen. Ein anderes Verhalten sei eine "Kulturfrage", betonte Gäbl. Hinsichtlich einer Flachwasserzone für Kinder sag der Bürgermeister große Schwierigkeiten, weil der Atzmannsee regelrecht "bodenlos" sei, so dass enorme Mengen Material dafür notwendig seien.

Erster Jahresbetriebsplan

Der Marktrat nahm Kenntnis vom erstmals erstellten Jahresbetriebsplan für den Kommunalwald. Mit 12,2 Hektar habe die Gemeinde relativ wenig Forstflächen. Laut dem Konzept kann heuer ein Reinertrag von 1500 Euro erzielt werden.

Mit Spenden werden die Markträte dem FC-Bayern-Fanclub nach 25 Jahren wieder den Kauf eines Pokals für das Preisschafkopfen ermöglichen. Auf der derzeitigen Trophäe lassen sich keine Namen mehr eingravieren.
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