Hilfsbereitschaft, Opfermut

Lokales
Eslarn
29.01.2015
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Mut, Engagement und ständige Qualifizierung gehören idealerweise zum Feuerwehrdienst. Bei der Ehrung von zwei Aktiven wurde klar, dass diese Prädikate auf sie zutreffen. Auch von "praktizierter Nächstenliebe" wurde gesprochen.

Georg Kleber und Martin Distner stehen der Feuerwehr seit vielen Jahren als Aktive zur Verfügung. Stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger überreichte ihnen zu ihren runden Jubiläen Ehrenzeichen. Die Marktgemeinde bereitete den Ehrenamtlichen im Sitzungssaal des Rathauses einen feierlichen Empfang. Nicht weit hatte Kirzinger, die sich umso mehr freute, diesen Termin in der Nachbargemeinde in Vertretung von Landrat Andreas Meier zu übernehmen: "Für mich ist das eine besondere Ehre." Die ganze Führungsriege für den östlichen Teil der Landkreis-Feuerwehr nahm an der Veranstaltung teil.

Rund um die Uhr

Von einem "wirklich erfreulichen und wichtigen Anlass" sprach Bürgermeister Reiner Gäbl. Kirzinger waren bei der Laudatio persönliche Worte wichtig: "Sie sind das ganze Jahr, rund um die Uhr, in Bereitschaft." Aktiver Feuerwehrdienst erfordere nicht nur Mut und persönliches Engagement, sondern auch ständige Qualifizierung durch die Teilnahme an Übungen oder Lehrgängen. Für die "unzähligen Stunden im Dienst der Feuerwehr" und die dabei geopferte Freizeit dankte sie auch im Namen von Landrat Meier.

Mit dieser Treue gehe zusätzlich ein wichtiger Beitrag zum Gemeinschaftsleben einher. Deshalb sah Kirzinger in der Verleihung nur einen symbolischen Akt, keinesfalls eine Gegenleistung, "denn ihr großartiges Engagement ist unbezahlbar".

Ganz klar treffe hier der alte Leitspruch "Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr" zu: "Mit Hilfsbereitschaft und Opfermut praktizieren sie bei jedem Einsatz und bei jeder Übung Nächstenliebe." Diese Leistungen zählten seit jeher zu den eindrucksvollsten Beweisen menschlichen Gemeinschaftssinns.

Für Kleber hatte sie das Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst mitgebracht und für Martin Distner aus dem Ortsteil Kreuth jenes in Silber (25 Jahre). "Diese Kameraden könnten allerhand erzählen", meinte Kreisbrandrat Richard Meier. Er dankte auch den Ehefrauen für das Verständnis, dass Freizeit geopfert werde. Mit Blumensträußen für Christine Kleber und Claudia Distner unterstrich dies Gäbl.

"Bleibt's dabei und macht's weiter so", bat Ortskommandant Josef Kleber, dessen Dankeschön sich an die Geehrten und an die Führungskräfte "fürs Kommen" richtete.
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