Hopfengarten überragt alles

Der Hopfengarten auf dem Freigelände neben dem Kommunbrauhaus prägt das gesamte Grundstück. Architekt Josef Schönberger (Vierter von links) erläutert mit Sohn Korbinian Schönberger (links) dem Bauausschuss mit Bürgermeister Rainer Gäbl (Dritter von rechts) die Gestaltung dieses Bereichs. Bild: bey
Lokales
Eslarn
14.11.2014
9
0

Der Bau des Kommunbrauhauses und des Zoiglmuseums ist einen bedeutenden Schritt weitergekommen. Die Außenanlagen sind fertig, der Backofen ist bereits in Betrieb.

Am Mittwochnachmittag inspizierte der Bauausschuss in seiner Sitzung das Areal. Die 300 Quadratmeter Parkfläche vor dem Kommunbrauhaus in Muschelkalk verlegt, bietet sich auch an als Marktfläche genutzt zu werden. Gleich angrenzend am Backofen sind zwei Sitzgruppen und eine große Landkarte für Radfahrer angeordnet.

Alte Getreidesorgen säen

Architekt Josef Schönberger und Diplom-Ingenieur Korbinian Schönberger erläuterten Bürgermeister Reiner Gäbl und dem Bauausschuss die Anlegung des Grünbereichs. Alles überragend natürlich der Hopfengarten, auf dem später fünf Hopfensorten, unter anderem aus Tettnang, der Hallertau und aus Saaz in Tschechien gedeihen sollen. Eng mit dem Hopfen und damit auch mit dem Bierbrauen verbunden das angrenzende Getreidefeld im Miniformat. Dort sollen alte Getreidesorten angesät werden, die fürs Bierbrauen und auch für das Partnerprojekt Rebhuhnzoigl notwendig sind.

Hochstämmige Säulenhainbuchen bilden den Abschluss zur Talaue des Loisbaches, Hainbuchen sind es, die auch Parkplätze begrenzen. Am Giebel des Kommunbrauhauses wurde ein Spalierobstbaum gepflanzt. Für möglichen Festbetrieb und auch Gäste mit dem Wohnwagen oder einem Wohnmobil befindet sich eine "Stromzapfanlage" auf dem Grundstück.

Nächster Punkt war der Blick ins spätere Zoiglmuseum und in den Braukeller. Architekt Schönberger stellte seinen Zeitplan vor, der dahingehend ausgerichtet ist, dass der überwiegende Teil der Arbeiten für den Innenausbau des Zoiglmuseums noch heuer begonnen und auch beendet wird.

Abgesprochen wurden vor allem die Farbe der Wände und die Beleuchtung des Raums. Einig waren sich die Bauausschussmitglieder, dass die Erläuterungen auf den Bildschirmen zweisprachig gegeben werden sollen. Im Keller soll bis Mittwoch, 19. November, die Heizung in Betrieb gehen.

Im Braukeller wurden auch die weiteren Tagesordnungspunkte behandelt. Die Rostspuren im Beton im Friedhof bezeichnete Architekt Josef Schönberger als optischen, nicht aber herstellungstechnischen Mangel. Die Verfärbung finde ihre Ursache in den Zuschlagstoffen aus der Region um Böhmischbruck. Im Sichtbeton bestehe die Möglichkeit die schadhaften Stellen auszubohren und mit einem Steinersatz als Füllmaterial wieder zu schließen.

Kaputte Straßenlampen

Der Bauausschuss war einstimmig dafür, schadhafte Straßenlampen auszutauschen. Wegen der Vielzahl der Leuchten kommen auf den Markt rund 15 000 Euro Ausgaben zu.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.