Horst auf Kamin des Kommunbrauhauses bezogen
Storch landet sicher

Der Eslarner Haus-Storch hat es sich schon auf seinem Horst bequem gemacht. Das Nest ist für Damenbesuch schon herausgeputzt. Bild: gz
Lokales
Eslarn
28.02.2015
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Der Eslarner Storch kehrte am Mittwoch aus seinem Winterquartier in den Markt zurück. Von seinem Küchenfenster hat der Feuerwehr-Ehrenkommandant Josef Bäumler direkten Sichtkontakt zum Horst. "Gerade ist das Tier gelandet", lautete seine erfreuliche Botschaft. Der Vogel ist etwa 100 Zentimeter groß, seine Flügelspannweite 200 Zentimeter.

Schon öfter hat Meister Adebar den Mittwoch für seine Rückkehr ausgewählt. Erstaunlich ist, dass er so früh wie noch nie aus seinem Winterquartier aufgetaucht ist. Der Vogel ist eine Woche früher als im Vorjahr eingetroffen. Die Oststörche kehren meistens von Südafrika kommend über die Sinaihalbinsel und dem Bosporus zu ihren Sommerquartieren zurück, da sie auf warme Aufwinde (Thermik) angewiesen sind und diese über dem Wasser fehlen.

Nach dem ersten Landeanflug begutachtete der Vogel seinem Horst auf dem stillgelegten Kamin des Kommunbrauhauses. Der Storch hatte offenbar Gefallen an seiner Sommerresidenz gefunden. Er verweilte länger Zeit, putzte gemütlich sein Gefieder und ordnete einzelne Zweige. Jetzt bleibt zu hoffen, dass er auf seine Partnerin nicht zu lange warten muss und die beiden eine Storchenfamilie gründen.
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