"Ihr erstes Weihnachten"

Lokales
Eslarn
30.12.2014
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Vorfreude und Erwartung prägen Weihnachten. Einige junge Musiker fieberten diesmal in Eslarn dem Fest aus einem ganz besonderen Grund entgegen.

Das Weihnachtsfest war für die jungen Sänger und Instrumentalisten nämlich ihr erster größerer Auftritt. In den vergangen Wochen hatte Musikschulleiter Stefan Karl mit seinen Schützlingen im "Musiktreff" im Gästehaus geübt, so dass der Kinderchor mit der Instrumentalgruppe auf der Empore der Pfarrkirche eine bravouröse Vorstellung hinlegten.

Stimmiges Miteinander

"Der Kinderchor und die Musikerinnen haben in der Gemeinschaft sozusagen ihr erstes Weihnachten gefeiert", stellte Karl fest. Ein stimmiges Miteinander hörten die vielen Kirchenbesucher von 10 Gitarristen und Organistin Martina Brenner. Die Begleitung der 13 Mädchen und des Buben im Kinderchor übernahmen an den Keyboards Maria Wazl sowie Alina Hölzl. Anerkennende Worte kamen nicht nur von den Kirchenbesuchern, sondern vor allem von Pfarrer Erwin Bauer.

Der Kirchenchor tritt während eines Jahres in verschiedenen Zusammensetzungen als reines Frauen- oder Männerensemble, bei Messen oder Beerdigungen auf und leistet durch das ehrenamtliche Engagement für die Gesellschaft einen unbezahlbaren Dienst. Während der Feiertage glänzten die Frauen und Männer mit Blechbläsern, Pauke und Orgelmusik und feierten in der Christmette ebenfalls eine Premiere.

"Erstmals führten wir die Teublitzer Bläsermesse von Dekanatskirchenmusiker Norbert Hintermeier in Eslarn auf", erklärte Chorleiter Karl. Der damals 57-jährige Komponist schrieb 2010 das Stück für die Festmesse anlässlich der gelungenen Innenrenovierung in der Teublitzer Pfarrkirche. Jeweils zwei Trompeten (Rudi Salomon, Maximilian Hochwart) und Posaunen (Oskar Fürtsch, Ludwig Michl) sowie eine Pauke (Peter Brenner) und Orgelmusik (Martina Brenner) begleiteten die Sänger in der Eslarner Christmette in der Tonart B-Dur.

Klangvolle Einheit

Nicht unerwähnt bleiben sollte das meisterliche Werk von Karl Kempter in G-Dur, das "Transeamus usque Bethlehem" von Joseph Ignaz Schnabel. Im Gottesdienst an Weihnachten brillierten die einzelnen Frauen- und Männerstimmen trotz der stellenweise größeren mehrstimmigen Komposition. Vor allem bei den voll orchestrierten Passagen mit Bläser, Orgelmusik und Pauke verschmolzen Sänger und Instrumentalisten zu einer klangvollen Einheit.

Wer das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gemeinschaft miterleben und teilen möchte, kann sich bei Chorleiter Karl melden oder bei den Proben im Pfarrheim vorbeischauen.
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