Josef Hoffmann feiert am Sonntag 80. Geburtstag
Heimat nicht vergessen

Ein großer Wunsch des Heimatvereins-Vorsitzenden Josef Hoffmann (rechts) ging bereits vor seinem 80. Geburtstag in Erfüllung: Sein Nachfolger wird Waldemar Hansl. Bild: gz
Lokales
Eslarn
07.03.2015
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Der Vorsitzende des Heimatvereins "Eisendorf und Umgebung", Josef Hoffmann, wird am Sonntag 80 Jahre alt. Sein größter Wunsch ist der Erhalt der Organisation und die Erinnerung an seinen böhmischen Geburtsort Eisendorf, dem heutigen Zelezna. "Vergesst die Heimat nicht", diesen Spruch gibt Hoffmann seinem künftigen Nachfolger Waldemar Hansl mit auf den Weg.

Der Sohn des Landwirt-Ehepaars Karl und Walburga Hoffmann kam am 8. März 1935 in Eisendorf zur Welt. Die Mitglieder und all seine Freunde wünschen dem "Hoffmann-Bepe" für seine Herz-OP alles Gute und ein Wiedersehen am ersten Sonntag im Juli beim Kapellenfest an der Waldkapelle und beim Heimatfest in Eslarn. Die 80 zurückliegenden Jahre waren für Hoffmann durch den Zweiten Weltkrieg und die Zwangsaussiedelung 1946 aus seiner Heimat nicht einfach. Über Nürnberg nach Mingolsheim in den Landkreis Pforzheim kam seine Familie nach Baden-Württemberg.

Der ehemalige Eisendorfer fing in seiner Wahlheimat im Schwarzwald bei einem Schreiner an und absolvierte 1952 die Gesellenprüfung. 1964 baute der Schreinermeister in Niefern eine 300 Quadratmeter große Werkstatt und heiratete.

Bei einem Grenzbesuch im März 1965 bemerkte er, dass die Kirche in seiner Heimat fehlte. Tschechische Soldaten hatten das Gotteshaus gesprengt und am Standort eine Kaserne für die Grenztruppen errichtet. 1991 stellte sich Hoffmann schließliech als Ortsbetreuer an die Spitze des Heimatvereins.
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