Jugendarbeit außerordentlich

Vorsitzender Karl Roth (Zweiter von rechts), Bürgermeister Reiner Gäbl (links) und die Führungsriege des Fischereivereins dankten treuen Mitgliedern. Bild: gz
Lokales
Eslarn
20.01.2015
3
0

In der Versammlung des Eslarner Fischereivereins im "Fischerhäusl" standen treue Mitglieder im Mittelpunkt. Vorsitzender Karl Roth und Schriftführer Wolfgang Karl erinnerten außerdem an die vielen Aktivitäten.

Die Verantwortlichen ehrten Matthias Hölzl für 20 sowie Alexander Hofmann und Anton Riedl für 25 Jahre Zugehörigkeit. Den ersten Preis beim Anfischen erhielt Jürgen Hönig, beim Königsfischen ging die Königskette an Mario Schottenhaml und bei der Jugend an Daniel Rosenmüller und beim Abfischen freute sich Florian Schottenhaml über Sieg. Weiterer Höhepunkt war die 30-Jahr-Feier.

Gewaltige Anstrengungen, sowohl körperlich als auch finanziell, bedurften die Sanierungsmaßnahmen am Mathesenweiher. "Die Arbeiten am Vereinsgewässer werden wir in diesem Jahr fortsetzen", informierte Vorsitzender Karl Roth.

Positiver Trend

Den positiven Trend bei den Mitgliederzahlen führte Schriftführer Wolfgang Karl auf den Vorbereitungslehrgang für die Fischerprüfung und die gute Jugendarbeit zurück. Ein Dank ging an Kursleiter Helmut Bauer sowie die Jugendleiter Georg Pfannenstein und Josef Fuchs. Trotz der Investitionen einer fünfstelligen Summe in die Sanierung des Mathesenweihers ist nach den Worten von Kassier Ewald Singer eine ausgeglichene Finanzlage erreicht worden. Die Prüfer Andrea Hanauer und Martin Forster bestätigten einwandfreie Buchführung.

Gewässerwart Stefan Kleber informierte über die Besatzmaßnahmen. Es wurden 10 Zentner Fische in die Pfreimd und 7,5 Zentner in die Vereinsgewässer eingesetzt. Gute Ergebnisse erzielte der Fischereiverein nach dem Setzen der Bachforelleneier in den Loisbach.

Mit dem Atzmannsee, Mathesenweiher, Loisbach, Grenzbach und der Pfreimd haben die Mitglieder reichlich Auswahl zum Angeln. Der Gewässerwart bat die Mitglieder um die Beachtung der Fangmengenregelung, besonders beim Angeln von Hechten. "Im Gegensatz der Pfreimd, wo es keine Fangmengenbeschränkung gibt, dürfen in heimischen Gewässern nur zwei Hechte gefangen werden", fügte Kleber an.

Fischotter ein Problem

Bürgermeister Reiner Gäbl dankte dem Fischereiverein für die Aktivitäten. Als hervorragend bezeichnete e die Zusammenarbeit. Außerordentlich seien die Jugendarbeit sowie die schnelle Hilfe bei Gemeindeaktionen. Abschließend diskutierten die Mitglieder über das Problem mit einem Fischotter im Loisbach. Angeregt wurde außerdem ein Fischräucherkurs.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.