Märchenhafte Vorstellung

Die Anton-Bruckner-Musikschule landete mit dem Musical "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" einen großartigen Erfolg. Das Stück ist noch drei Mal in der alten Turnhalle zu sehen. Bild: bgl
Lokales
Eslarn
12.11.2014
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"Es war einmal", so beginnen Märchen. Eines davon ist die Geschichte vom Aschenbrödel, die die Anton-Bruckner Musikschule als Musical nach dem tschechisch-deutschen Märchenfilm von Vâclav Vorlicek und Frantisek Pavlicek mit großem Erfolg präsentiert.

Bei den ersten beiden Vorstellungen von "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" war die alte Schulturnhalle voll besetzt. Auch die Aufführungen am Samstag und Sonntag, 15. und 16. November, sind ausverkauft.

Für guten Zweck

Kurzfristig haben sich die Verantwortlichen daher entschlossen, das Musical am Sonntag, 30. November, um 17 Uhr nochmals als Benefizveranstaltung zu zeigen. Der Erlös ist für einen guten Zweck in der Region bestimmt. Bei der Premiere dankte Vorsitzende Petra Brenner den vielen Helfern und Darstellern, die mit ihrem Fleiß diese Aufführungen ermöglichten. Seit Februar liefen die Proben, was die hohe Qualität der Darbietung zeigte. Ein Besucher meinte, dass das Stück ohne Weiteres Fernsehreife besitze.

Immer wieder Applaus

In zweieinhalb Stunden versetzten die Darsteller die Zuschauer in die Märchenwelt der Aschenbrödel und weckten Erinnerungen an die Kindheit. Für die Szenen, Texte und Gesangsbeiträge gab es immer wieder Zwischenapplaus.

Aber nicht nur die Höchstleistung aller Akteure war ausschlaggebend für die erfolgreiche Darbietung, auch die perfekte Kostümauswahl und die farbenprächtigen Kulissen trugen ihren Teil dazu bei. Dabei nahm der Requisitenwechsel zwischen den Spielszenen nur wenig Zeit in Anspruch, teilweise war dieser sogar fast unauffällig geschickt in die Spielhandlung eingebaut. Nicht minder zu bewerten war der musikalische Teil, der in engster Abstimmung zwischen Schauspielern und Musikern auf der rückwärtigen Hallenempore über die Bühne ging. Für den krönenden Abschluss sorgte das "Liebesthema für Aschenbrödel", das in den donnernden Applaus mit stehenden Ovationen einmündete.

Der Beifall galt auch dem eigentlichen Motor dieses Musicals, Musikschul-Leiter Gerhard Schwab. Auch Bürgermeister Reiner Gäbl war am Ende begeistert. "Die Leistung aller Beteiligten war überwältigend und hat alle Erwartungen weit übertroffen." Das Musical war auch für Urlauber aus Raschau im Erzgebirge ein wunderbares Erlebnis. "Diese Aufführung war bestimmt film- und fernsehreif. Was Gerhard Schwab hier geleistet hat, trotz seiner gesundheitlichen Probleme, das ist bewundernswert."
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