Moderne Spezialkammer

Lokales
Eslarn
12.09.2015
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Der Forstbetrieb Flossenbürg hat in Eslarn an der Tillyschanz einen Betriebshof mit einer modernen Wildkammer installiert. Nach dem Segen durch Pfarrer Erwin Bauer am Donnerstag ging das Gebäude offiziell in Betrieb.

Einen unfallfreien Arbeitsort wünschten Bürgermeister Reiner Gäbl und Architekt Rudolf Meißner den Forstbediensteten. "Ich möchte dem Architektenbüro Meißner in Waldthurn für die Einhaltung der eingestellten Bausumme von 250 000 Euro und dem vorgegebenen Zeitplan recht herzlich danken", sagte Betriebsleiter Stefan Bösl.

Nachdem in Flossenbürg und Oberviechtach bereits Betriebshöfe existieren, folgte nun in Eslarn der dritte. Als Standort bot sich der Grund am ehemaligen Zollgrenzgebäude an der "Tillyschanz" an. Der Neubau ist für die Forstreviere Schönsee, Pullenried, Pleystein und Waidhaus bestimmt.

Bösl erinnerte an den Bau des Zollamts auf Forstgrund an der Tillyschanz. Die ehemalige Wildkammer im Staatsgut wurde vom Inhaber wegen Eigenbedarf gekündigt, so dass an der Tillyschanz mit dem neuen Raum ein nach den neuesten Hygienevorschriften gelungenes Werk geschaffen wurde. "Wir haben mit dem Markt Eslarn ein gutes Einvernehmen und wollen uns auch in Eslarn wieder konzentrieren", informierte Bösl.

Ein Dank ging außerdem an Büroleiter Hans Hahn, Revierleiter Rudi Stadler in Schönsee für die Baubegleitung und stellvertretend für alle Forstbediensteten an Revierleiter Robert Hecht, ebenso an Annemarie Schlicht als guter Geist für ein sauberes Umfeld. "Wir hatten ausschließlich nur regionale Firmen und vor allem eine unfallfreie Bauausführung", fügte Bösl an. Eine gute Zusammenarbeit herrsche mit Eduard Forster von der Hegegemeinschaft, der beim Neubau auch als Elektroinstallateur fungierte.

Als Neuland bezeichnete Architekt Meißner die Planung einer speziellen Wildkammer. Es wurde ein moderner, den aktuellen Hygienevorschriften entsprechender Spezialraum geschaffen. "Vorab musste die Garage versetzt und beim gesamten Bau vor allem das in der Nähe bestehende Bodendenkmal geschützt bleiben." Ständiger Kontakt zwischen Forstbetrieb und Architektin Petra Reil gewährleistete gegenseitige Zufriedenheit.

Von einem historischem Ort aufgrund der "Tillygräben" sprach Bürgermeister Gäbl. Zur Erinnerung überreichte der Rathauschef ein Marktwappen, das an die Segensfeier erinnern soll. Abschließend führte Stadler durch die Räume.
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