"Möchte keinen Tag missen"

Vorsitzender Josef Kleber und Stellvertreter Matthias Riedl (von rechts) sowie Bürgermeister Reiner Gäbl (links) gratulierten Gründer Josef Meier mit Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft. Dank ging auch an Maria Meier, Musiker Andreas Augustin und "Rotpfeil"-Vorsitzenden Eugen Woppmann. Bild: gz
Lokales
Eslarn
25.09.2014
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Den Kommersabend des Spickervereins "Germanenpfeil" zum 25-jährigen Bestehen nutzte Vorsitzender Josef Kleber für Ehrungen verdienter Mitglieder und Freunde des Vereins. Zwei Männer standen besonders im Blickfeld.

Bürgermeister Reiner Gäbl sprach im "Kuch"-Saal von einem geselligen und sportlichen Verein, der eine Bereicherung für Eslarn ist. Das Marktoberhaupt lobte die Vielfalt des Angebots und die regen Aktivitäten. Anerkennswert sei vor allem die Teilnahme der "Germanen" an vielen Veranstaltungen. Als Jubiläumsgeschenk überreichte er das Eslarner Wappen und gratulierte zum 25-jährigen Bestehen.

"Mann der ersten Stunde"

Vorsitzender Josef Kleber überraschte das Gründungsmitglied Josef Meier mit der Ernennung zum Ehrenmitglied. "Unser Josef ist ein Mann der ersten Stunde, er ist ein sehr geselliger und unterhaltsamer Mensch und deshalb immer und überall gerne gesehen." Mitgründer Josef Meier war 25 Jahre Kassenprüfer, nahm fast an allen Veranstaltungen teil und übernahm als Wahlleiter stets Verantwortung. Meier erhielt eine Ehrenurkunde und einen Vereinsteller mit Widmung.

Sehr gute Erinnerungen begleiten "Germanenpfeil" ans Patenbitten mit "Rotpfeil" Pfrentsch. "Vor 22 Jahren zog ein kleiner Festzug mit Musik vom Marktplatz zum Vereinslokal Schellenbach, wo der befreundete Rotpfeil anlässlich des 25-jährigen Jubiläums um die Übernahme der Patenschaft bat." Die "Germanen" revanchierten sich für die unvergessenen Stunden beim Jubelfest in Pfrentsch mit einer großen Abordnung, die ganze sechs Tische belegte. Für die Freundschaft und für die Anwesenheit mit einer stattlichen Abordnung beim Ehrenabend dankte Vorsitzender Kleber dem Rotpfeil-Vorsitzenden Eugen Woppmann mit einem Bierkrug.

Ein besticktes Handtuch erhielt Alfons Stahl aus Floß, der 25 Jahre für originelle Weizengläser, Bierkrüge, Vereinsteller und ausgefallene Geschenke sorgte. Ein Beispiel an jugendlicher Aktivität gebe Alexander Frischmann, der den Verein mit seiner Kamera stets in den Mittelpunkt stellt und für das Luftbild der Vereinswirte verantwortlich zeichnete. Die anschließende Diaschau mit 280 Aufnahmen stammte auch vom Hobbyfotograf. Ein Geschenk bekam der Hausmusiker und das Mitglied Andreas Augustin für sein Engagement.

Am Ende überraschte Kassier Josef Frischmann den Vorsitzenden und dessen Ehefrau Heidi mit einer Ehrenurkunde, Blumen und einem Gutschein. "Du hast den Verein in den 25 Jahren beispielhaft aufgebaut, von Erfolg zu Erfolg geführt. Es gibt keinen anderen Verein, in dem ein Vorsitzender ununterbrochen so lange im Amt ist." Kleber erwiderte: "Ich möchte keinen Tag als Vorsitzender missen, habe in den 25 Jahren schöne Episoden erleben dürfen und bleibe weiterhin dem ,Germanenpfeil', auch als Vorsitzender, treu."

In gute Zukunft

Einen besonderen Dank richtete Kleber an den gesamten Vorstand und an alle Mitglieder. Der Vorsitzende denkt noch lange nicht an Rücktritt und möchte gemeinsam mit dem Germanenpfeil noch viele weitere Jahre in eine gute Zukunft marschieren. Da bereits jüngere und engagierte Mitglieder bereit stehen, könne er beruhigt in die Zukunft blicken.
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