OWV-Mitglieder wandern zu Marterln und Feldkreuzen

Wanderführer Michael Forster (Dritter von rechts) und Pfarrer Erwin Bauer (Achter Die Wanderung mit geschichtlichen Leben an den Feldkreuzen erfüllten Wanderführer Michael Forster (3.v.r.) und mit geistlichen Gedanken Pfarrer Erwin Bauer (8.v.r.). Bild gz
Lokales
Eslarn
22.06.2015
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Die Marterl-Wanderung des Oberpfälzer Waldvereins (OWV) führte entlang einer bezauberten Landschaft zu zahlreichen Kleindenkmälern. Tolle Einblicke in die Geschichte der Feldkreuze gewährte Wanderführer Michael Forster. Die geistliche Begleitung übernahm Pfarrer Erwin Bauer. Zum Abmarsch zu den Kleindenkmälern aus Stein, Holz oder Eisen hatten sich 28 interessierte Frauen und Männer am OWV-Wanderheim getroffen. Der Marsch führte direkt zum "Deinsnschneinder-Kreuz". Der Bildstock mit dem eisernen Kreuz ist nach dem Hausnamen der Familie Bauriedl benannt. Es ging weiter zum "Schreiner-Bischn-Kreuz" an der Straße zum Büchelberg zu einem der ältesten Wegkreuze. "Der Granitstein mit dem großen gußeisernen Kreuz mit Christusfigur wurde 1888 von Josef und Franziska Hochwart errichtet und ist nach einer grundlegenden Sanierung in einem guten Zustand" zitierte Wanderführer Forster aus dem Buch "Der Herrgott auf dem Feld" von Kreisheimatpfleger Peter Staniczek. Nach dem eher unbekannten Marterl vom "Hieran" ging es vorbei am Büchelberg zum Ortsteil Öd, zum Rotwild im Gehege der Familie Gießübl. Am Rande einer Eschenkultur erwähnte Forstbeamter Michael Forster das seit 2008 wahrgenommene und durch einen Pilz verursachte Eschensterben, das seither in den Wäldern Mittel- und Nordeuropas vorzufinden sei. Anschließend ging es für die Teilnehmer auf dem Bocklradweg zum "Kleberadl-Kreuz". Bild: gz
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