Schöne Stunden auf 216 Seiten

Bürgermeister Reiner Gäbl (Zweiter von rechts) präsentierte gemeinsam mit den Festleitern, zweiten Bürgermeister Georg Zierer (rechts), Fabian Wild (links) und Daniel Biermeier die frisch gedruckte Festschrift. Bild: gz
Lokales
Eslarn
02.06.2015
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"Eslarn informiert und präsentiert - Zeit für schöne Stunden": Die 216-seitige Festschrift für das Heimatfest ist druckfrisch im Rathaus angekommen, der Verkauf kann starten.

In den kommenden Wochen machen sich die Festdamen und -burschen auf den Weg von Haus zu Haus, um Festschrift und Festabzeichen zu verkaufen. Eine Bestellung ist auch über das Internet möglich. Die ersten Exemplare erhielten Bürgermeister Reiner Gäbl und die Festleiter, zweiter Bürgermeister Georg Zierer sowie dessen Stellvertreter Daniel Biermeier und Fabian Wild. Für Inhalt, Konzeption und Layout war Mediengestalter Stephan Lindner mit dem Heimatfestausschuss zuständig.

Historische Einblicke

Zum Inhalt gehören das Festprogramm sowie Grußworte. Im Bild stellen sich der Heimatfestausschuss, der Marktrat, Verwaltung und Bediensteten sowie die Festdamen und Festburschen vor. Ein umfassendes Gemeinde-Abc von Karl Ziegler auf 77 Seiten gibt einige Einblicke in die Eslarner Geschichte. Hingewiesen wird auf aktuelle und bereits abgeschlossene Projekte der Kommune. Weitere Beiträge drehen sich um Industrie und Handwerk, Patenschaften, Stiftungen, Ausflugsziele oder Sehenswürdigkeiten. Das Nachschlagwerk informiert von A wie Atzmannsee, B wie Bildung, K wie Kanal, V wie Vogelpark und W wie Wasser. Ausführlich erläutert werden Wanderwege, Städtebauförderung und Energiequellen. Dank für die fachliche Unterstützung gilt Vereinen, Organisationen, Privatpersonen, allen voran Geschäftsleiter Georg Würfl, Kämmerer Roland Helm und dem Festausschuss.

Auf den weiteren Seiten stellen 37 Vereine, Gruppierungen und Organisationen ihre Geschichte und ihr Vereinsleben vor. In Eslarn sind über 30 Vereine, 7 Musik- und Gesangsgruppen, 3 Parteien und 12 sporttreibende Vereine beheimatet. Ab Seite 206 schildert Kreisheimatpfleger Peter Staniczek aus Vohenstrauß die Geschichte vom "400-Lämmer-Graben - dem Lindauer Bach". Der mit reichlich Bildern unterlegte Text bezieht sich unter anderen auf die Überlieferungen der Heimatforscher Josef Hanauer und Hans Schlemmer und auf die Kenntnisse des Kreisheimatpflegers. Er handelt von mittelalterlichem Wasserbau, altem Handwerk, von Streitigkeiten um die Wasserrechte und einer herrlichen Landschaft.

Der Festausschuss widmete außerdem eine Seite den verstorbenen Ehrenbürgern und Bürgermedaillenträgern. Außerdem begab sich Kreisheimatpflegerin Leonore Böhm aus Grafenwöhr auf die Spurensuche zu einer "Schönwerth-Sage". Der Oberpfälzer Volkskundler Franz Xaver Schönwerth (1810 bis 1886) beobachtete das Leben in Haus und Hof, beschrieb den bäuerlichen Alltag, das Brauchtum sowie die Tracht und hinterließ in seinen Aufzeichnungen ein lebendiges Abbild vom Leben der Oberpfälzer Bevölkerung des 19. Jahrhunderts.

Für fünf Euro

Abschließend stellt sich der Festausschuss "Werbung & Festschrift" mit Robert Brenner, Stephan Lindner, Roland Helm, Daniel Biermeier, Wolfgang Voit und hinter der Kamera Karl Ziegler den Lesern vor. "Eine insgesamt gelungene Festschrift", lauteten die ersten Aussagen. Exemplare für fünf Euro gibt es im Rathaus, Raiffeisenbank und Sparkasse, im Getränkemarkt Klette und im Lottogeschäft Karl.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.heimatfest-eslarn.de/festschrift
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