Telefongebühren in der Kritik

"Löwen"-Vorsitzender Stefan Bösl (links) und Stellvertreter Matthias Brenner (rechts) dankten den langjährigen Mitgliedern. Bild: gz
Lokales
Eslarn
08.04.2015
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Mit der Vergabe mehrere Aufträge machte der Eslarner Marktrat einen weiteren Schritt zur Fertigstellung des Informationsgebäudes für Fischerei und Gewässer. Auch örtliche Firmen kommen zum Zuge.

In der Maßnahme für rund 82 100 Euro sind Estrich-, Trockenbau- und Fliesenarbeiten sowie Elektro- und Sanitärinstallation enthalten. Die Auftragsvergaben fielen in der Sitzung am Dienstag einstimmig.

Geeichter Zähler

Das Gremium genehmigte außerdem die weitere Bewirtschaftung der Weiheranlage des Fischereivereins sowie den Antrag der Brauerei Bauriedl auf Verlängerung der Förderung von Grundwasser über eine Brunnen. Damit verbunden war auch die Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang an die Wasserversorgung der Gemeinde. Am Brunnen wird ein geeichter Zähler angebracht.

Die Betriebskostenabrechnung des Kindergartenjahrs 2013/2014 und Vorlage des Haushaltsplans 2015 vertagten die Räte auf Vorschlag von Bürgermeister Reiner Gäbl. In einer Sitzung des Finanzausschusses und der Kirchenverwaltung sollen noch offene Fragen geklärt werden.

Einstimmig war die Entscheidung zur Beteiligung am Programm "Einführung des Qualitätsbonus plus" im Kindergarten. Der Zuschuss vom Staatsministerium für Soziales von rund 56 Euro wird vom Markt in gleicher Höhe an die Einrichtung bezahlt und soll zur Qualitätssteigerung dienen. Die Jahresrechnung für das Wasserwerk schließt mit einem Verlust von 56 372 Euro ab. Ein Betrag, der laut Gäbl die Bürger in keiner Weise belastet und nur abrechungstechnischen Charakter hat. Dagegen sei die Bilanzsumme in Höhe von 3 789 325 Euro für die Eslarner wichtig. Dieser Betrag stelle den Wert der Wasserversorgung dar.

Die Jahresrechnung 2013 wurde einstimmig angenommen. Albert Gollwitzer als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses informierte, dass in vier Sitzungen Belege und Buchungsvorgänge geprüft wurden. In der Kritik standen die hohen Telefongebühren im Kindergarten mit 1000 Euro im Jahr, die laut dem neuen Haushaltsplan der Vorschuleinrichtung auf 500 Euro reduziert werden sollen. Außerdem fand es der Rechnungsprüfungsausschuss für notwendig, die Inventarliste in der Schule auf Vordermann zu bringen. Der Markt wird seinen Strom auch ab 1. Januar 2017 wieder als sogenannten Normalstrom über die Kubus Kommunalberatung und Service GmbH beziehen. Die Entscheidung fiel, weil der Ökostrom nur in der zweiten Stelle hinter dem Komma günstiger ist.

Sondersitzung am 21. April

Eslarn beteiligt sich darüber hinaus mit dem Kommunbrauhaus am 13. September am bundesweiten "Tag des offenen Denkmals". Einstimmig genehmigte der Marktrat die Errichtung eines Lagerschuppens für Futtermaschinen bei einem Rotwildgehege, die Aufstellung einer Fertiggarage in Eslarn und einen Carport an der Georg-Zimmermann-Straße. Am Dienstag, 21. April, um 20 Uhr, beginnt eine Sondersitzung des Gremiums. Thema ist die Kanalsanierung
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