Turnier an der Freizeitanlage Atzmannsee: "Bosselteam" aus Weiden holt den Sieg - Kulinarische ...
Heißer Kampf der "Eisstocker"

Sieben Teams beteiligten sich am Stockturnier des Wintersportvereins. In die Reihen des WSV mischten sich die Gäste aus Weiden und Wernberg, der "Löwen"-Fanclub und der Fischereiverein. Bild: gz
Lokales
Eslarn
01.09.2015
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Einen tollen Erfolg beim Freizeit-Stockturnier an der Freizeitanlage Atzmannsee mit sieben teilnehmenden Mannschaften verbuchte der Wintersportverein als Veranstalter. Die Sparte "Eisstocker" hatten zu dem sportlichen Wettkampf auf die Sommerstockbahn eingeladen.

Perfekte Organisation

Die Goldmedaille ging wie im Vorjahr erneut an das "Bosselteam" aus Weiden. Die silberne und bronzene Plaketten sicherten sich der örtliche Fischereiverein sowie die "Neblich-Boum" aus Wernberg. Eine perfekte Organisation erwartete die sieben Mannschaften beim Stockturnier auf der Sommerstockbahn. Besonders freuten sich die Eisstocker des Wintersportvereins (WSV) um Vorsitzende Katja Oertel über die Teilnahme eines "Bossel-Teams" vom Behinderten und Vitalsportverein Weiden (BVS) und der "Neblich-Brüder" aus Wernberg.

Ein Team schickte der Fischereiverein ins Rennen, vier gemischte Mannschaften der "Löwen"-Fanclub, der mit seiner gehissten Vereinsfahne am Vereinsheim des Wintersportvereins auf das Aufgebot aufmerksam machte. "Jeder stockt gegen jeden", erklärte Vorsitzende Oertel bei der Begrüßung. Turnierleiter war Siegfried Grötsch vom WSV.

Nach fünf Stunden stand das "Bosselteam" mit sechs gewonnenen Spielen als souveräner Sieger fest. Klaus Horn, Günter Arnold, Evelyn und Wolfgang Hunsperger erhielten je eine Goldmedaille. Der erste Platz der Weidener ist kein Zufall, sondern Konsequenz des sportlichen Könnens und langjähriger Erfahrung. Der Bosselsport ist eng mit dem Eisstockschießen verwandt, wurde vor über 50 Jahren speziell für den Behinderten- und Reha-Sport entwickelt und wird von den Mitgliedern rege geübt.

Bestens auf den sportlichen Wettbewerb eingestellt hatte Coach Josef Fuchs seine Akteure, der sich mit Florian Schottenhaml, Florian Lindner, Patrick Hopfner und Stefan Kleber vom Fischereiverein über die Silbermedaille freute. Knapp dahinter setzten sich die vier Neblich-Boys Franz, Robert, Anton und Gottfried Neblich aus Wernberg, die durchschnittlich das älteste Team stellten und die Bronze-Medaille in Empfang nahmen. Auf den weiteren vier Plätzen folgten die Teams vom "Löwen"-Fanclub, die als Sachpreise Geräuchertes, Salami und "Klopfer" erhielten.

Das Damenteam mit Martina Würfl, Manuela und Stephanie Grünbauer, sowie der WSV-Vorsitzenden Katja Oertel zeigten es den männlichen "Löwen" und belegten den vierten Rang. Die zweite Mannschaft mit Günter Hierold, Stefan Hanauer, Stefan Frank und Alexander Schmied setzte sich auf den fünften und Daniel Gräbner, Wolfgang Bergmann, Roland und Harald Würfl vom vierten "Löwen"-Team auf den sechsten Platz.

Reserve im Schatten

Das Team 1 mit Bette Würfl, Sepp Hanauer, Ingrid Randig und Franzi Möstl war froh, dabei gewesen zu sein und kam auf den siebten Rang. Die "eiserne Löwenreserve" mit Vorsitzendem Stefan Bösl und dem "Urlöwen" Max Linsmeier brauchte nicht einzugreifen und verfolgte den schweißtreibenden Sport im Schatten.

Für einen kulinarischen Leckerbissen sorgten zweiter Vorsitzender Dietmar Steger mit Stocker Josef Müller. Der feurige "Didi-Kreuther-Eintopf" erhielt von allen Beteiligten nur positive Bewertungen. "Es herrschten zwar tropische Temperaturen, aber alle Beteiligten hatten beim Stocken und beim anschließenden geselligen Teil bis in die Nacht hinein mächtig Spaß", fasste Oertel das gelungene Turnier zusammen.
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