Vier Teilnehmer bestehen Prüfung mit Wachtelhunden - Ideale Revierverhältnisse
Apportieren und Schweißarbeit

Bei der Hundeprüfung erreichte Christian Riedl von der Landesgruppe Oberpfalz/Niederbayern mit seinem Wachtel "Mirko vom Zerling" (vorne, Vierter von rechts) die höchste Punktezahl. Bild: gz
Lokales
Eslarn
30.09.2015
80
0
Die Eignungs- und Brauchbarkeitsprüfung "EPB" der Landesgruppe Oberpfalz/Niederbayern mit Wachtelhunden legten insgesamt vier von sechs Teilnehmern, die allesamt Jäger sind, mit Erfolg ab. "Der Deutsche Wachtelhund ist ein vielseitig veranlagter, mittelgroßer Stöberhund, der seit 1903 offiziell in Deutschland gezüchtet wird", erklärte Prüfungsleiter Ludwig Hartl aus Tännesberg.

Die idealen Revierverhältnisse und das gute Auskommen mit dem Betriebsleiter Stefan Bösl vom Bayerischen Forstbetrieb Tännesberg, dem Jagdrevierleiter Rudi Stadler aus Schönsee und den Pächtern Eduard und Michael Forster vom Gemeinschaftsrevier im Bogen A der Jagdgenossenschaft Eslarn waren ausschlaggebend für die Wahl des Reviers Schönsee/Eslarn als Prüfungsgelände. Nach der Legung einer "getupften" Fährte mit Rehwildschweiß begrüßte Hartl die Richterobmänner Günther Hoffmann für die Gruppe 1 und Franz Sedlmeier für die Gruppe 2. Als Mitrichter fungierten Karl Brenner, Sebastian Kirchhammer, Hans Sturm und nicht zuletzt Prüfungswart Michael Hölzl von der Landesgruppe aus Regen.

"Rotwildblutspur" gelegt

In der EPB-Prüfung werden sowohl Veranlagung und Ausbildungsstand als auch die Anlagefächer Stöbern und Schweißarbeit, bei der auf 400 Meter eine "Rotwildblutspur" gelegt und durch zwei rechtwinklige Haken erschwert wird, geprüft. Bei der Wasserarbeit musste unter anderem das Apportieren von Enten aus Gewässern nachgewiesen werden.

Nach der Prüfung trafen sich alle zur Preisverleihung und der Ausgabe der Prüfungszeugnisse im Gasthaus "Zur Tillyschanz" in Eslarn. Mit "Mirko vom Zerling" stellte Christian Riedl, Landesgruppenvorsitzender Oberpfalz/Niederbayern, punktemäßig den Gesamtsieger und erhielt dafür zum Zeugnis einen Erinnerungsteller. Den zweiten Preis sicherten sich Thomas Maul mit "Quanti von Leinawald" und Rudolf Habereder mit "Wolfstein`s Walli". Nicht zuletzt gingen Gratulationen an den Drittplatzierten Benno Fischer mit "Bruna vom Bannwald". Der fünfte Teilnehmer verfehlte nur knapp die geforderte Mindestpunktzahl und ein weiterer Hundehalter reiste vorzeitig ab.

Hartl und Hölzl dankten dem Forstbetrieb, den Revierleitern Stadler und Forster für das Prüfungsgelände, den Prüfern und Prüflingen für die Anwesenheit, sowie der Familie Kaiser für die Bewirtung beim abschließenden gemütlichen Beisammensein der Wachtelfreunde aus der Oberpfalz und aus Niederbayern.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.