Weihnachtskrippe in der Pfarrkirche wird chronologisch aktualisiert - Zurzeit suchen Maria und ...
Jesuskind erst am Heiligen Abend zu sehen

Lokales
Eslarn
16.12.2014
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Die große Weihnachtskrippe in einer separaten Seitennische der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" erzählt mit stets aktualisierten Darstellungen die Weihnachtsgeschichte. Die Szenerie im Glasaufbau findet erst am Heiligen Abend mit der Geburt des Jesuskindes in der Krippe die Vollendung. Die Überlieferungen aus den Matthäus- und Lukas-Evangelium werden mit schönen bunten Figuren, je nach Ereignis und Zeitabschnitt, aktuell dargestellt. Gegenwärtig ist Maria sitzend auf einem Esel mit Josef auf Herbergssuche. Der Weg führt vorbei an weidenden Schafen, über die Hirten mit einem Schäferhund wachen.

Im Hintergrund ist ein Ausschnitt des langen Wegs von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, gezeichnet. "Da ist der Stall mit dem Ochsen und dem Esel, in dem das Jesuskind geboren wird", erzählen die 12-jährige Anna-Lena Klug und die 11-jährige Hannah Helm der 2-jährigen Christina Klug. Ihr junges Alter zeigt die kleine Christina dem Mann vom "Neuen Tag" zögerlich mit zwei Fingern mit roten Fingernägeln. Mit einem leisen "Danke" freut sich die kleine Dame über 20 Cent, mit denen das Szenenbild durch besinnliche Klänge belebt werden kann. Vor allem die Jüngste in der Mädchenrunde findet sichtlich Gefallen an dem kleinen Ausschnitt aus der biblischen Geschichte.

Gerade in dieser Zeit erzählen in den Wohnungen die Krippen symbolisch die Weihnachtsgeschichte. Die vor über zweitausend Jahren überlieferte Erzählung wiederholt sich weltweit und unterscheidet sich nur in den Darstellungen. So erhält die Heilige Familie in der indischen Heimat von Pfarrer Benny Joseph nicht in einem Stall, sondern in einer mit vielen glitzernden Sternen geschmückten Höhle eine Bleibe, und das Umfeld beleben drei Weisen aus dem Morgenland und einige Tiere.

Am Heiligen Abend wird das Szenenbild in der großen Weihnachtskrippe aktualisiert und zeigt die Verkündigung der Geburt des Heilands durch einen Engel an die Hirten, die nach Bethlehem eilen und dem Kind in der Krippe huldigen. So bereichert am Altar auch erst am Heiligen Abend eine Krippe mit dem Jesuskind das Geschehen. Das Weihnachtsfest mit der Verkündigung der Geburt Christi und die Menschwerdung bezeichnet Pfarrer Erwin Bauer als die schönste Zeit im Kirchenjahr.
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