Zeitreise in die Sixties

Lokales
Eslarn
08.08.2015
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Wer die Anton-Bruckner-Musikschule und ihren Leiter Gerhard Schwab kennt, weiß, dass die Auftritte immer etwas Besonderes sind. Dies stellten die Schüler auf Einladung der Sparkasse Eslarn während des Heimatfests am Donnerstagabend im Bierzelt unter Beweis.

Zu Beginn überzeugte die Tanzgruppe der Musikschule unter Leitung von Stefanie Beierl mit ihren Tänzen, die sie in der Pause nochmals steigerten. Miriam Forster führte mit witzigen Beiträgen durchs Programm. Dabei wurden dem Publikum die ehemaligen Schüler einzeln vorgestellt.

Viele Ehemalige

Folgende Ehemalige traten auf: Sandro Augustin, Diplom-Musiker (Trompete, bekannt als Schlagzeuger bei "Rotzlöffel"), Georg Birner, Dipl.-Musiker (Alphorn, Trompete, gründete die Bläsergruppe "Zephier"), Johannes Brem (Trompete), Johannes Gruber (Trompete), Michael Ertl (E-Gitarre), Melanie Müller (E-Bass u. Gesang), Tobias Voit (Klarinette), Miriam Forster (Moderation). Mit Liedern von den Beatles, Rolling Stones, Beach Boys und Drafi Deutscher begeisterten die Akteure als Solisten mit dem musikschuleigenen Backgroundchor "Fantastic".

Die "Eslarner Musik-Kids" sangen sich mit "A Lion sleeps tonight" und "Schön ist es auf der Welt zu sein" in die Herzen der Zuhörer. Die Instrumentalisten durften sich bei "A whiter shade of pale" und Popcorn (Simon Rist) austoben. Mit den Santana-Hits "Samba pa ti" und "Black magic woman" überzeugte Michael Ertl mit der E-Gitarre. Unterstützt wurden die Solisten und Gruppen von den Schlagwerkern und Percussionisten unter Leitung von Jürgen Rohr.

Beim berühmten "Tequila" konnten die Zuhörer die Spielfreude von Carlyle Siegl am Saxofon teilen. Abba-Stücke und "Piano Man" von Billy Joel waren Höhepunkte des ersten Teils. Virtuos sorgten die Pianisten Thomas Schießl und Thomas Schnappauf mit Billy Joels "Root Beer Rag" abwechselnd in rasantem Tempo für Stimmung. Im zweiten Teil waren Soloeinlagen von Tobias Voit mit dem "Klarinettenmuckl" sowie von Georg Birner auf dem Alphorn zu hören. Deutsche Schlager und Happy Sound von James Last waren weitere Stimmungsgaranten.

Viel Beifall

Die Bassistin Melanie Müller bewies mit "The Rose" auch ihre Stimmgewalt. Den Schluss bildeten Werke von Supertramp und Queen mit dem Solisten Christoph Wiedmann. Mit "Music was my first Love" verabschiedeten sich die Akteure und wurden mit viel Beifall von der Bühne entlassen.
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