Zum Entenbraten ein Boarischer

Die Geduld beim Anstehen vor den Verkaufsständen versüßten Fabian Wild mit seiner Quetschen und Norbert Reindl mit seiner Tuba. Bild: gz
Lokales
Eslarn
17.06.2015
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Bereits die Hofmarksherren haben am Schlossberg im 15. Jahrhundert ihr Bier gebraut und gehörig gefeiert. Davon zeugt der Spruch am Kommunbrauhaus "Ein Tag ohne Bier ist ein Gesundheitsrisiko". Beim Bürgerfest ließen sich die Gäste den Gerstensaft und viele andere Leckereien schmecken.

Viele Besucher eilten am Sonntag zum Brau-Museum "Biererlebnis Kommunbrauhaus". Beim Bürgerfest sorgten die Mitglieder der sieben Vereine und zwei Parteien, die sich vor 28 Jahren zur Vereinsgemeinschaft (VG) zusammengeschlossen hatten, für einen reibungslosen Ablauf. Die Verantwortlichen um Vorsitzenden Georg Rauch hatten wieder eine attraktive Speisekarte zusammengestellt und auch für musikalische Kost gesorgt.

Gewaltiger Andrang

Ein Beispiel an Zusammenhalt und Aktivität zeigten die Vereinsmitglieder beim Bedienen, hinter der Biertheke, beim Backen und Grillen. Bereits zum Frühschoppen füllten sich die Tischreihen. Für Unterhaltung sorgte das Musikerduo Fabian Wild mit der Quetschen und Norbert Reindl mit der Tuba. Mit dem gewaltigen Andrang gerade zur Mittagszeit hatte niemand gerechnet. An den Verkaufsständen, besonders am Backofen zeichneten sich bei einigen Akteuren nicht nur aufgrund der sommerlichen Temperaturen, sondern auch wegen der Hitze aus dem Backofen einige Schweißperlen auf der Stirn ab.

Gerade um die Mittagsstunde wurden 35 Haxen, 30 Schweinsbraten und 80 Portionen Entenbraten mit 300 Knödel sowie eine Menge an Bratwürsten und Grillfleisch an die Wartenden verteilt. Zudem kamen aus dem Backofen insgesamt 90 Laib Brot und mit dem dünn ausgerollten Brotteig rund 70 Flammkuchen. Die klassische Spezialität kam so gut an, dass immer wieder Nachschub organisiert werden musste.

Den musikalischen Teil am Nachmittag übernahmen die Musiker der "Zoiglblosn" mit einem böhmischen und bayerischen Melodienreigen unter der Leitung von Stefan Karl. Während es sich die Erwachsenen an den Tischen gemütlich machten, tobten die Kinder in der roten Hüpfburg der Sparkasse. Der abgesperrte Straßenbereich am Kommunbrauhaus sorgte zudem für Sicherheit.

Großer Einsatz

Ein Lob an das eingesetzte Vereinsteam, an den Bauhof für die Unterstützung und an die vielen Besucher kam vom Vorsitzenden Georg Rauch: "Diesen Erfolg haben die Mitglieder aufgrund ihres unermüdlichen Einsatzes mehr als verdient."
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