Bauausschuss Eslarn
Gefährliches Geländer

Das Treppengeländer in der Grundschule entspricht nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen und muss deshalb ausgetauscht werden. Bild: bey
Politik
Eslarn
10.03.2016
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Die Eslarner Grundschule stand im Mittelpunkt der Bauausschuss-Sitzung. Vor allem die Sicherheit eines Treppengeländers macht den Verantwortlichen Sorgen. Für spielende Kinder könnte es gefährlich werden.

Mit der Verringerung von Unfallgefahren in den Treppenaufgängen der Grundschule, der Beseitigung des Verbindungstrakts zwischen Grund- und ehemaliger Hauptschule sowie der Umgestaltung eines Klassenzimmers zum neuen Sekretariat und Rektorenzimmer befasste sich der Bauausschuss in der Sitzung am Mittwoch. Das Treppengeländer beim Aufgang vom Hochparterre der Schule in die erste Etage entspricht nicht den Vorschriften des Gemeindeunfallversicherungsverbands.

Sprossenabstand zu groß


Die Sprossen haben einen zu großen Abstand, so dass Kinder beim Spielen ungehindert durchsteigen könnten. Außerdem ist auch der Handlauf zu niedrig angebracht. Das Gremium stimmte dem Vorschlag von Architekt Marco Gruber zu, ein neues Geländer mit geringen Stababständen zu installieren.

Gruber nannte ein geschlossenes Geländer mit einem Lochblech "optisch nicht schön und nicht sinnvoll" bei einer Neugestaltung. Diese Ansicht vertrat der Architekt auch mit Blick auf einen reinen Umbau des bestehenden Geländers. Verbessert werden muss auch das Geländer vom Haupteingang aus zum Hochparterre und beim Aufgang zur Turnhalle. Dort wird auf den Handlauf d ein weiterer Edelstahlhandlauf aufgesetzt. Dies erfordert den geringsten Zeit- und Geldaufwand.

Das Arbeitszimmer von Rektorin Bianca Ederer ist sehr klein und wird bislang durch eine breite Schrankwand vom Sekretariat getrennt. Deshalb kam die Anregung, ein Klassenzimmer zum Sekretariat und Ederers Büro umzugestalten. Im Schulzimmer gegenüber den bisherigen Räumlichkeiten soll durch eine Trennwand in Trockenbauweise die gewünschte Verbesserung erzielt werden.

Der Abbruch des Verbindungsgangs zwischen Grundschule und ehemaliger Hauptschule ist nur mit einer noch zu beantragenden Baugenehmigung möglich, informierte Gruber. Bei der Besichtigung am Mittwoch zeigte sich, dass dieser nicht mehr benötigte Verbindungsgang unbedingt renoviert werden müsste, da mit Eimern bereits die aus dem Dach durchdringenden Niederschläge aufgefangen werden.

Der Bauausschuss einigte sich darauf, den Abbruch noch in diesem Jahr über die Bühne zu bringen. Gleichzeitig ist aber zu klären, welche Versorgungsleitungen von der Grundschule aus unter diesem Verbindungsweg zur ehemaligen Hauptschule verlaufen. Im kommenden Jahr soll dann dieser Außenbereich neugestaltet werden.

Beim Feuerwehrhaus gab es in den vergangenen Jahren bei großer Schneelast Probleme mit dem Dach. Nachdem der Markt die Möglichkeit einer Stellplatzförderung für die Feuerwehr nutzen will, steht die Überlegung im Raum, auch das Dach des Gerätehauses neu auszurichten. Der neue Stellplatz soll in einem bisher nicht genutzten Gebäudeteil eingerichtet werden.

Belastung prüfen


Unter den Stellplätzen für die Feuerwehrfahrzeuge befindet sich ein nicht nutzbarer Kellerraum. Per Statik soll jetzt ermittelt werden, ob die Kellerdecke auf Dauer der Belastung durch Gefährte standhält, oder ob bereits jetzt Sanierungsmaßnahmen notwendig werden.
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