Museum „Biererlebnis Kommunbrauhaus
Paradebeispiel für Städtebau

MdB Uli Grötsch, Staatssekretär Florian Pronold und MdL Annette Karl (vorne, von links) verewigten sich im Goldenen Buch. Zuvor hatten sie mit Bürgermeister Reiner Gäbl, Stellvertreter Georg Zierer und der Waidhauser Rathauschefin Margit Kirzinger (hinten, von rechts) über Städtebau-Maßnahmen gesprochen. Bild. gz
Politik
Eslarn
06.08.2016
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Auch MdB Florian Pronold ist fasziniert vom Museum "Biererlebnis Kommunbrauhaus". Bei seinem Besuch in Eslarn ging es vor allem um die Städtebauförderung.

"Wir leben dort, wo andere Urlaub machen, und auch in Berlin braucht man rund 45 Minuten zur Arbeitsstelle", meinte Pronold. Mit MdB Uli Grötsch und MdL Annette Karl stellte sich der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hinter das Städtebauprogramm.

Attraktiver gestalten


"Mit der finanziellen Unterstützung können Kommunen ihren ländlichen Raum verschönern und attraktiver gestalten", fand Pronold. Den Besuch verewigten die SPD-Politiker im Goldenen Buch. Auf bevorstehende Neugestaltungen wiesen Bürgermeister Reiner Gäbl, Stellvertreter Georg Zierer und die Waidhauser Rathauschefin Margit Kirzinger hin.

Ein Paradebeispiel für den Städtebau nannten die Landes- und Bundespolitiker das Museum "Biererlebnis Kommunbrauhaus". Ein weiteres förderungswürdiges Projekt stehe mit der Umgestaltung des Tillyplatzes an. Da die Ziele nur mit einer Förderung umgesetzt werden können und mit 40 Prozent die Gemeinde noch einiges aus der Gemeindekasse stemmen müsste, wünschte sich Gäbl von den Politikern in München und Berlin eine höhere Förderung.

Für sinnvoll hielt der Rathauschef eine interkommunale Zusammenarbeit, mit der Projekte von den Gemeinden gemeinsam besprochen und umgesetzt werden könnten. "In Waidhaus werde aktuell der Floriansbrunnen umgestaltet und das Fassadenprogramm umgesetzt, an dem sich viele Bürger aktiv beteiligten", sagte Kirzinger. Gut angenommen von älteren Menschen wurde die kleineren Wohnungen nach dem Umbau des alten Waidhauser Schulhauses. Den Einsatz der Bürger bei der Gestaltung der Fassaden nannte MdB Grötsch auch als Gemeinderat beispielhaft.

In dem Zusammenhang plädierte der Staatssekretär dafür, dass man Gemeinden, die gut gewirtschaftet haben, nicht finanziell benachteiligen sollte. Zudem sei für Kommunen nicht nur die Ausweisung von neuen Wohngebieten, sondern vor allem die Entwicklung im Ortskern und die Beseitigung der Leerstände wichtig und dafür stehe das Städtbauprogramm.

Bestens gelungen


Dies sei in Eslarn laut Gäbl nach der Beseitigung maroder Gebäude am Tillyplatz mit einem Seniorenheim und der Generalsanierung des Kommunbrauhauses mit Fördermitteln bestens gelungen. Das Treffen der SPD-Politiker mündete nach einer deftigen Brotzeit in eine Diskussionsrunde.
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