Vereinsvorstände stellen im Rathaus die ersten Weichen - Schwerpunkte festgelegt
Heimatfest 2015 fest im Blick

Eslarn
17.07.2014
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In der Sitzung der Vereinsvorstände im Rathaus stand die Koordinierung der Veranstaltungen im Gemeindekalender, das Wiederbeleben alter Traditionen, das Kinderferienprogramm und das Heimatfest 2015 zur Diskussion. Die Vereine wurden gegeben, die Beiträge für die Festschrift bis Januar abzugeben und beim Heimatfest mitzuarbeiten.

Mit Exponaten aus vergangenen Zeiten soll mit Hilfe der Bevölkerung wiederholt eine sehenswerte Heimatausstellung präsentiert werden. Zur Freude von Bürgermeister Reiner Gäbl waren im Sitzungsraum und Zuschauerbereich alle Stühle gänzlich belegt. "So einen guten Besuch hatten wir schon lange nicht mehr", stellte Gäbl fest und begründete den Zuspruch mit einem aktiven Vereinsleben und vielfältigen Angebot. "Die Vereine sorgen für eine lebendige Gemeinde und bieten der Bevölkerung, vor allem den Kindern und Jugendlichen, kurzweilige Stunden."

Im Zusammenhang mit dem Heimatfest 2015 bat der Bürgermeister um tatkräftige Unterstützung. "Allein kann man ein Heimatfest nicht bewältigen, deshalb sind alle Vereine und die Bevölkerung aufgefordert, mitzumachen. Ich bin froh, dass es in Eslarn noch so viele Menschen gibt, die Verantwortung übernehmen." Die ersten Weichen für das Heimatfest vom 31. Juli bis 9. August 2015 habe der Marktgemeinderat mit der Wahl der Festleiter Georg Zierer, Daniel Biermeier und Fabian Wild gestellt. "Damit wir nicht ohne Zelt da stehen, habe ich von der Firma Gschrei bereits die Bereitstellung veranlasst", fügte Festleiter und zweiter Bürgermeister Georg Zierer an.

Ausstellung geplant

Die Festleiter versprechen ein vielfältiges und sehenswertes Programm mit etlichen Highlights. Während der Festtage sollen alle Eslarner Musikgruppen vorgestellt werden, wobei die großen Blaskapellen einen Zeltabend gestalten sollten. Die Verträge mit den örtlichen und auswärtigen Musikgruppen müssen bis Ende September abgeschlossen sein. Vor fünf Jahren gut angenommen und bewährt habe sich in der Turnhalle eine Heimatausstellung mit Exponaten, Bildern und anderen sehenswerten Gegenständen. "Wer mitmachen möchte oder interessante Ausstellungsstücke im Besitz hat und diese leihweise zur Verfügung stellen will, kann sich ab sofort an die Festleiter wenden oder im Rathaus melden." Zudem sollten sich die Vereine bereits überlegen, wer im Festausschuss und in den Fachgremien mitarbeiten möchte. Die Beiträge für die Festschrift wären bis spätestens 30. Januar 2015 anzuliefern. Georg Zierer wies darauf hin, dass alle drei Festleiter beruflich im Schichtdienst tätig und auf die Mitarbeit angewiesen sind. "Jeder ist willkommen und jeder darf mitmachen."

Ein weiteres Thema war der Veranstaltungskalender, in dem alle örtlichen Unternehmungen koordiniert und übersichtlich dargestellt werden. An gaststättenrechtliche Erlaubnis oder verkehrslenkende Maßnahmen sei zu denken. Fest ins Jahresprogramm mit eingebunden ist das bewährte Kinderferienprogramm, in dem die Vereine und Organisationen tolle Angebote bereit halten.

Zur Tradition werden soll der Bartholomäus-Markt. Geboten werden sollen historische Darstellungen, ein kulinarisches Angebot von deftig-herzhaft bis süß-delikat sowie heimische Erzeugnisse und Produkte. Leider habe im Vorjahr ein Regenschauer eine gelungene Premiere verhindert. Trotz des schlechten Wetters sei der Markttag gut besucht gewesen. "Daher sollte der Bartholomäus-Markt am letzten Sonntag im August beibehalten und zur Tradition werden", fügte Bürgermeister Gäbl hinzu.

Für ein Beibehalten plädierte auch Vorsitzender Konrad Härtl von den Hubertusschützen, die am Traditionsmarkt ein Armbrustschießen angeboten und Tamara Eschenbecher mit einer originellen Marktscheibe zur besten Schützin gekrönt hatten. Die Vereine und weitere Anbieter werden rechtzeitig verständigt und am Markttag zum Mitmachen animiert.
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