10 Jahre Lindner-Brunnen
Ort für Rast und Ruhe

Der Lindner-Brunnen entstand in einer Gemeinschaftsproduktion von OWV, Gemeindebauhof, Firmen und Staatsforsten. Archivbild: gz
Vermischtes
Eslarn
25.05.2016
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Der Lindner-Brunnen steht seit 1977 auf dem Wanderparkplatz neben der Straße zwischen Kreuth und Polster. Wegen starker Witterungsschäden wurde er vor einem Jahrzehnt grundlegend erneuert. Für den Eslarner OWV ein Grund zum Feiern.

Das Brunnenfest beginnt am Sonntag, 5. Juni, um 14 Uhr. Für Unterhaltung sorgen die "Straßenmusikanten" aus Moosbach. Am Veranstaltungsort zwischen dem Eslarner Ortsteil Kreuth und dem Schönseer Ortsteil Polster sind ausreichend Parkplätze ausgewiesen, informieren OWV-Chef Josef Frischmann und Schriftführer Dominik Brenner.

Herrliche Anlage


An der herrlichen Anlage finden viele Menschen Rast und Ruhe. Der OWV um Vorsitzenden Karl Bauriedl (1970 bis 1985) sowie dessen Stellvertreter Josef Würfl (1967 bis 1976) und Christian Eismann (1977 bis 1982) sah 1977 die Talsenke bei Kreuth als idealen Standort. Die Bauausführung hatten Josef Lindner, Namensgeber des Brunnens, und Johann Peyerl übernommen. Am 14. Mai 1978 segnete Pfarrer Hugo Wagner das steinerne Kleinod. Markant war die Wasserfontäne. In den vergangenen Jahren nagte der Zahn der Zeit an der Anlage. 2006 beschloss die damalige OWV-Führungsriege um Vorsitzenden Georg Würfl und Stellvertreter Hans Kleber eine Neugestaltung.

Der Brunnen war undicht und die Feldsteine lose. Würfl kümmerte sich um die finanzielle Lösung und Zuschüsse kamen von den Bayerischen Staatsforsten Flossenbürg und dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Weiden aus Fördermitteln für Naturschutz und Erholung. Der Startschuss fiel mit dem Abriss und Erdarbeiten durch Baggerführer Michael Schweigl am 26. September 2006. Kräftige Unterstützung gewährte Bürgermeister Reiner Gäbl mit dem Einsatz des Gemeindebauhofs. Fachliche Ratschläge gab Ehrenvorsitzender Eduard Reil. Die Gemeindearbeiter um Anton Hochwart erstellten aus Brunnenringen einen Schacht, ein Findling galt als Grundlage für den Brunnen. Steinmetz Anton Flöttl aus Schönsee setzte am 4. Oktober 2006 den Gedenkstein. Den kirchlichen Segen erteilte Pfarrer Erwin Bauer.

Erinnerung an alle Helfer


Seit Bestehen der Anlage kümmert sich der OWV um die Instandhaltung und Pflege rund um den Brunnen. Auch nach der grundlegenden Sanierung ist die Anlage eine Erinnerung an den 1982 verstorbenen Namensgeber Josef Lindner sowie an alle Helfer und Mitwirkenden.
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