35 Jahre „Löwen“-Fanclub Eslarn
Mitgliedsbeitrag einst 1860 Pfennige

Der "Löwen"-Fanclub feiert 35-jähriges Bestehen Mitgründer Heinz Karl (vorne, rechts) ist bereits gestorben. Bisherige Vorsitzende waren Manfred Meindl (zweite Reihe, Zweiter von links), Norbert Salomon (hinten, Zweiter von rechts), Reinhold Reindl (vorne, Vierter von rechts) und Michael Kleber (vorne, Fünfter von rechts). Aktuell steht Stefan Bösl (vorne, links) an der Spitze. Archivbild: gz
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Eslarn
26.08.2016
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Seit 35 Jahren gibt es den Eslarner "Löwen"-Fanclub. Die Anhänger des Traditionsvereins TSV 1860 München haben in dieser Zeit viele Höhen und Tiefen mit ihrem Lieblingsverein erlebt.

24 Gründungsmitglieder um Oskar Fürtsch haben den Fanclub am 4. April 1981 im Vereinslokal "Zur Krone von Bayern" aus der Taufe gehoben. Der größte sportliche Erfolg für die Eslarner war die Bayerische Meisterschaft beim "Löwen"-Turnier in Mainburg. Weitere Höhepunkte waren 1999 und 2000 die Bezirksmeisterschaft und 1999 der dritte Platz bei der Bayerischen Meisterschaft in Joshofen.

Die Gründungsmitglieder


Den Verein aus der Taufe hoben Gründungsvorsitzender Fürtsch, Walter Brenner, Franz Dietz, Horst Ebenhöh, Josef Forster, Richard Gärth, Ernst Gilch, Andreas Karl, Heinz Karl, Maria Karl, Max Karl, Norbert Karl, Erwin Lindner, Hans Maier, Ernst Meindl, Manfred Meindl, Rudi Nitsch, Franz Peyerl, Norbert Salomon, Rudi Salomon, Hans Schmucker, Franz Werner und Otto Wild. Leider sind schon einige verstorben. In der Führungsetage folgten nach Fürtsch ab 1983 Manfred Meindl und ab 1992 sein Bruder Ernst Meindl. 1994 übernahm Norbert Salomon zehn Jahre die Vereinsführung, ab 2004 folgte Reinhold Reindl und ab 2008 Michael Kleber. Seit 2012 führt Stefan Bösl mit Vertreter Matthias Brenner die Geschicke des Vereins.

Unvergessen bleibt das Gründungs-Gartenfest mit der legendären Kapelle "Mexikanos" im Vereinslokal "Kuch". Vereinswirt Max Karl ist bis heute ein Fan. In den vergangenen Jahren erlebten die Anhänger im Grünwalder Stadion viele Höhepunkte. Schmerzlich war jedoch 1982 der Lizenzentzug mit Zwangsabstieg in die Amateuroberliga.

Dies war für den Fanclub in Eslarn Grund genug, den Beitrag auf 12 Mark zu halbieren. Nach dem Durchmarsch von der dritten bis in die erste Liga von 1992 bis 1994 wurde der Beitrag bis zur Euroumstellung auf 1860 Pfennige erhöht. Aktuell hat der Fanclub rund 300 Mitgliedern. Ein Höhepunkt war bei der 20-Jahr-Feier der Besuch des damaligen Präsidenten Karl-Heinz Wildmoser, der vor allem über das Privatmuseum von Mitgründer und Chronisten Rudi Nitsch staunte und als Geschenk einen Fußballschuh von Thomas Häßler im Gepäck hatte. Die Eröffnung des weißblau dekorierten Museums im ersten Stock des gemeindeeigenen Gästehauses war am 23. August 2009.

Sehenswertes Museum


Zum Sammeln inspiriert wurde Nitsch durch Meistertorwart Petar "Radi" Radenkovic, der dem Fanclub ein Autogramm hinterließ. Mit Anfragen in München kam er an die Hose des Torjägers Davor Suker, an Autogrammkarten von Peter Grosser und an ein Bild der Meistermannschaft von 1966. Nach dem plötzlichen Tod von Nitsch 2003 drohte, der in den Jahren zu einem sehenswerten Museum angewachsene Fundus für immer zu verschwinden. Die damalige Führungsriege erwarb von der Familie Nitsch die Sammlung. Das 35-jährige Bestehen feiern die " Löwen" am Samstag, 27. August, ab 15 Uhr im Garten der Brauerei Bauriedl.
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