Bäckermeister stirbt mit 89 Jahren
Trauer um Hans Wild

Der Bäckermeister Hans Wild verstarb im Alter von 89 Jahren. Bild: gz
Vermischtes
Eslarn
04.10.2016
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(gz) Die Marktgemeinde trauert um Hans Wild. Er verstarb am 27. September nach einem langen und erfüllten Leben im Alter von 89 Jahren. Am Samstag nahmen Familie und Verwandte im Beisein einer stattlichen Trauergemeinde, der Fahnenabordnungen des Schützenvereins 1884 und der Freiwilligen Feuerwehr Abschied.

Der Eslarner Wild erblickte am 24. Juni 1927 in Eslarn das Licht der Welt. "Wir schauen voll Dankbarkeit auf das, was Hans Wild in seinen fast 90 Jahren vollbringen durfte, auf die Samenkörner, die er ausgestreut hat und die Frucht getragen haben", sagte Pfarrer Erwin Bauer im Trauergottesdienst.

Die Kinder- und Jugendjahre verbrachte Wild mit vier Schwestern und einem Bruder. Nach der Volksschule erlernte der "Gougl Hans" das Bäckerhandwerk und half im elterlichen Betrieb.

1953 heiratete er Margareta Brenner, mit der er im selben Jahr am Tillyplatz eine Bäckerei eröffnete. Als Pferdefreund hat er fünf Jahre lang bis zum Erwerb des ersten Autos die Backwaren mit dem Fuhrwerk ausgefahren. Wilds ganzer Stolz waren jedoch seine sechs Kinder Hans, Otto, Albert, Irmgard, Manfred und Michael und acht Enkelkinder. 2000 übergab er die Bäckerei an den ältesten Sohn Hans. Bis 2006 half er noch aktiv mit. Einige Jahre später musste sein Sohn gesundheitsbedingt die Bäckerei schließen.

Seit einer Herzoperation vor 30 Monaten war Hans Wild senior gesundheitlich schwer angeschlagen. In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch schloss er im Klinikum Weiden für immer die Augen. Die stattliche Teilnahme der Bevölkerung bei der Trauerfeier zeigte die Beliebtheit des Verstorbenen.

Den musikalischen Rahmen übernahm der Beerdigungschor unter Leitung von Herbert Lanz und Musiker der Schlossberg-Kapelle. "Der Gougl-Hans war beim Schützenverein 1884 ein Mann der ersten Stunde, ein langjähriges und treues Gründungs- und Ehrenmitglied", erinnerte Schriftführer Dominik Brenner. Abschied nahm zudem eine Fahnenabordnung der Freiwilligen Feuerwehr und Trompeter Stefan Karl mit dem Feierabendlied.
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