Bartholomämarkt in Eslarn
Handwerker zeigen ihr Können

Das Handwerk des Klöppelns zeigte Frieda Roith und um die Drechslerei kümmerte sich Josef Roith. Bilder: gz (2)
Vermischtes
Eslarn
29.08.2016
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Die Jägerschaft versorgte die Besucher mit einem Wildgulasch und machte mit Jagdklängen Werbung dafür.

Der Bartholomämarkt in Eslarn bot viel Handwerk und kulinarische Köstlichkeiten. Das war aber bei weitem nicht alles.

Die Gäste bevölkerten nicht nur die Stände der Fieranten um das Kommunbrauhaus und im Kurpark, sondern belebten zudem den Biergarten der Brauerei Bauriedl. Musikgruppen, verschiedene Bierspezialitäten und Speisen sorgten für ein angenehmes Verweilen an den Bierbänken, wobei einige Produkte wie gegrillte Fische und deftiges Wildgulasch bereits kurz nach Mittag ausverkauft waren.

Der Bartholomäus-Tag ist für viele Gemeinden ein Grund zu feiern, und markierte zumindestens früher für die Landwirte das Ende der Getreideernte und den Beginn der Aussaat. Das schöne Wetter lud in Eslarn zu einem Bummel entlang der Verkaufsstände und zum Verweilen an den Bierbänken ein. Generationsübergreifend zogen die Menschen von Stand zu Stand und bewunderten die Künste der einzelnen Handwerker und die große Auswahl an selbst hergestellten Produkten.

Deftiges Mittagessen


Der Start zum Markttreiben erfolgte am Kommunbrauhaus und im idyllischen "Breiergarten" beim Schützenverein 1884 mit einem Weißwurst-Frühschoppen und setzte sich mit einem deftigen Mittagessen vom Grill und aus dem Holzbackofen fort. Wer wollte besorgte sich ein Holzofenbrot oder ließ sich die gegrillten Fische des Fischereivereins oder die Wildspezialitäten der Jägergemeinschaft munden. Zuvor hatten die Mitglieder mit einem Halali auf ihren Jagdhörnern auf sich aufmerksam gemacht.

Den musikalischen Start übernahmen die "Z's". Das Musiker-Trio mit Reinhard Zilk am Bass, Marina Zilk mit der Gitarre und Philipp Bauriedl mit dem Akkordeon garantierte beste Unterhaltung. Der musikalische Reigen im "Schützengarten" startete nachmittags mit den Frauensteiner Musikanten. Das Duo mit Bernhard an der Quetschen und Herbert am Schlagzeug animierte zum längeren Verweilen.

In der Kaffeestube am Kommunbrauhaus hatte der Katholische Frauenbund ein reichhaltiges Kuchenbuffet aufgebaut. Bei den kleinen Gästen kam vor allem die Kinderbelustigung im Kurpark durch den Elternbeirat des Kindergartens, der Hubertusschützen und der TSV-Abteilung sehr gut an. Der Nachwuchs konnte mit dem Ball in ein Löwenmaul werfen und mit einer Kugel halbvolle Wasserflaschen umkegeln. Die Erwachsenen durften mit der Armbrust auf eine Scheibe schießen.

Neue Klänge


Reger Andrang herrschte am Eisstand und an einzelnen Verkaufsständen. Der Apostel Bartholomä ist Patron vieler Berufssparten und Handwerker, von denen am Markttag einige zugegen waren. Selbst hergestellte Produkte bot das regionale Kunsthandwerk mit Woll-, Töpfer- und Imkerprodukten sowie Schmuck, Gewürze, Keramik für Haus und Garten, Vogel- und Insektenbehausungen, Pflanzschalen mit Hauswurz und anderen Pflanzen.

Eine Bereicherung am späten Nachmittag war die musikalische Darbietung der "Akustik-Rock-Band". Die drei Musiker mit Sängerin und Gitarristin Tanja Rotsch und ihren zwei Mitstreitern Ferdinand Rieppel (Gitarre, Gesang) und Ludwig Lang (Drums) waren erstmals in dieser Formation in Eslarn zu Gast und spielten sich durch ihre lockere Art in die Herzen der Besucher.
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