Bürgerfest in Eslarn
Erstes Heimspiel für „d’Eslarner“

Beim Eslarner Bürgerfest am Kommunbrauhaus verbrachten die Besucher bei zünftiger Blasmusik und süffigem Bauriedlbier fröhliche Stunden. Bild: gz
Vermischtes
Eslarn
01.06.2016
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Die Blaskapelle "d'Eslarner" nutzte das Bürgerfest für ihr Heimdebüt. Die Musiker zogen alle Register.

Zur Einstimmung auf die große Party der Vereinsgemeinschaft (VG) am Kommunbrauhaus spielten zuvor Fabian Wild und Norbert Reindl für die vielen Besucher auf. Während die Erwachsenen gemütliche Stunden an den Bänken verbrachten, tobte sich der Nachwuchs in der Kinderhüpfburg aus.

Historisches Ambiente


Die örtliche Braugeschichte reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Nicht nur seither genießen Menschen bei einem gemütlichen Beisammensein den Gerstensaft. Außerdem sind die Eslarner seit 140 Jahren in der glücklichen Lage, mit der Brauerei Bauriedl eine private Bierproduktion zu haben. Das süffige "Breierbier" stand beim Bürgerfest deshalb auch im Mittelpunkt. Die Helfer aus den neun Vereinen versorgten die Gäste reichlich mit Essen und Getränken. Das Museum "Biererlebnis Kommunbrauhaus" als Veranstaltungsort bot passend dazu ein historisches Ambiente.

Bereits zum Frühschoppen sorgten Reindl und Wild in gewohnter Manier für beste Stimmung. Schweinebraten aus dem Backofen war als Mittagessen wie die anderen Spezialitäten aus dem Smoker und vom Grill sehr begehrt. Guten Absatz vermeldete die VG zudem beim Verkauf von Pizzen, Flammkuchen und Bauernbroten, die frisch aus dem Backofen kamen. Für den speziellen Teig hatte Angelika Kaiser gesorgt.

Am Nachmittag reichten die Mitglieder Kaffee und Kuchen. Die Eslarner Blaskapelle sorgte für unterhaltsamen Sound. Die Showband ist "in Eslarn zu Hause und in Bayerns Bierzelten daheim". Die Akteure sorgten unter anderen mit dem bayerischen Hochzeitsmarsch, dem Wiesn-Hit "Rehragout", einem bayerischen Melodienreigen, böhmischen Klängen und so manchem Party-Kracher für beste Unterhaltung. Nach neun Stunden war die VG um kommissarischen Leiter Karl Roth mit dem Erlös und dem Besuch sehr zufrieden. Den Zusammenhalt zeigten die Vereinsmitglieder beim Bedienen, hinter den Verkaufstheken, am Ausschank, beim Backen und Grillen. Den Vorsitzenden aus den neun Mitgliedervereinen war bewusst, dass nur eine starke Gemeinschaft diese Mammutveranstaltung stemmen kann.
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