Debatte in Jahreshauptversammlung
Fusion für Reservisten noch zu früh

Vermischtes
Eslarn
15.01.2016
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Die Reservistenkameradschaft sucht weitere Schießstätten und möchte für sportliche Wettkämpfe moderne KK-Gewehre anschaffen. Außerdem steht ein Jubiläum im Kalender.

Wichtig für Fortbestand


Die zur Diskussion stehende Fusion mit dem Krieger- und Soldatenverein (KSV) hielten einige Teilnehmer der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal "Böhmerwald" wichtig für den Fortbestand, aber den Zeitpunkt noch etwas verfrüht. Für die Beteiligung an öffentlichen Veranstaltungen, vor allem am Heimatfest, dankte Bürgermeister Reiner Gäbl. Die Abschaffung der Wehrpflicht und die Vernachlässigung der erforderlichen Ausrüstung für die Bundeswehr hielt der Rathauschef für den falschen Schritt und wies auf die gewachsene Vielfalt an Bundeswehraufgaben hin.

Im Mittelpunkt des Jahresrückblicks stand das Großkaliberschießen mit dem G 36 und der vorgeschlagene Wechsel zum Kleinkaliber. In diesem Zusammenhang wurde angeregt, für die Wettkämpfe moderne KK-Gewehre anzuschaffen und zum Winterwettbewerb in der Schießanlage in Moosbach auch im Sommer einen Wettbewerb zu veranstalten. Dazu sucht die RK nach einer weiteren geeigneten Schießstätte. Vorsitzender Waldemar Hansl lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Schützenverein in Moosbach.

Ein Höhepunkt war die Teilnahme am Heimatfest, speziell am Bauernmarkt und am Festzug. Mit der Verlegung des Straßenfests in den Innenhof der Vereinsgaststätte "Böhmerwald" und der Verpflichtung von Musiker "Bernhard" aus Gaisthal hatte die RK eine gute Wahl getroffen. Nach einer Neuaufnahme, einem Austritt und einem Sterbefall hat die Kameradschaft 54 Mitglieder, von denen wiederum die Hälfte auch dem Dachverband angehören.

Heuer steht bei der RK die 40-Jahr-Feier im Fokus. "Da der 15. August auf einen Montag fällt, wird das Jubelfest auf den 14. August verlegt." An besagtem Sonntag sei laut Hansl auch im Veranstaltungskalender der Gemeinde noch kein Termin eingetragen. Der Kommersabend mit den Ehrungen treuer Mitglieder ist bereits am Freitag, 12. August.

Nachdem die geplante Fahrt ins Zillertal nicht geklappt hatte, gab es für dieses Jahr einige Alternativen, unter anderem eine Reise nach Berlin. Im Kassenbericht erläuterte Johann Götz die gute Kassenlage des Vereins. Die Prüfer Josef Illing und Peter Kaiser bescheinigten einwandfreie Buchführung.

Offen für Kritik


Abschließend dankte Vorsitzender Hansl allen Aktiven für die zuverlässige Mitarbeit bei den Veranstaltungen und bescheinigte dem RK-Team beispielhafte Solidarität und Zusammenhalt. "Ich bin für eine konstruktive Kritik immer offen", fügte der Sprecher abschließend an und bat bei der Jubelfeier um kräftige Unterstützung.
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