Eslarner Feuerwehr übt richtiges Verhalten nach einem Verkehrsunfall
Eingeklemmter Fahrer schnell gerettet

Der siebenjährige Josef Distner war jüngster Beobachter der Einsatzübung. Sein Fazit: "Ich möchte auch einmal Feuerwehrmann werden." Bild: gz
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Eslarn
10.11.2016
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(gz) "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person": Zu dieser Übung eilte die Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen und 18 Feuerwehrmännern, darunter auch Angehörige der Jugendtruppe. Die Kommandanten Josef Kleber und Christian Wild sowie die Vorsitzenden Jürgen Bösl und Stefan Schönberger verfolgten das Szenario.

Verletzter sofort betreut


Realitätsnah stellte Martin Distner in der Nähe seiner Autowerkstatt mit einigen Helfern an der Verbindungsstraße nach Kreuth ein Schrottfahrzeug, das Konrad Kleber gehörte, an einem Baum, der wiederum mit einigen Reifen vor Schäden gesichert war. "Wichtig beim Eintreffen am Unfallort ist die Lagebeurteilung, die sofortige Betreuung des Schwerverletzten und die Absicherung der Unfallstelle", sagte Zugführer Jürgen Merold. Wild krabbelte kurz nach Eintreffen ins Fahrzeug und kümmerte sich um die eingeklemmte Person. Tipps aus seiner langjährigen Erfahrung als Zugführer gab Karl-Heinz Wazl. Mit einem speziellen Hammer und Messer entfernten die Helfer die Windschutzscheibe, mit Spreizer und Rettungsschere Türen sowie Autodach. Mit einer Trage befreiten sie den eingeklemmten Fahrer aus seiner Lage. "Ich werde auch einmal Feuerwehrmann", war der jüngste Beobachter, der siebenjährige Josef Distner, überzeugt.
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