Fischermuseum am Atzmannsee
Falsche Angaben des Architekten

Die Bauhofmitarbeiter haben das Pflaster bereits beseitigt und müssen nun noch die Randplatten entfernen. Bild: gz
Vermischtes
Eslarn
30.03.2016
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Die Baumaßnahme am Fischermuseum an der Freizeitanlage "Atzmannsee" beschäftigt nach dem Rückbau der Sommerterrasse weiterhin die Öffentlichkeit. Die Außenarbeiten sollen laut Bürgermeister Reiner Gäbl bis zur Badesaison abgeschlossen sein.

Im Herbst hatten Helfer verschiedener Vereine nach den Vorgaben des Architekten die Randplatten für die Sommerterrasse einbetoniert und das Steinpflaster auf ein Kiesbett verlegt. Damit war ein befestigter Vorplatz mit Blickrichtung zum Atzmannsee geschaffen worden. Da aber die Höhenangaben nicht stimmten, haben Bauhofmitarbeiter das Pflaster und die Randplatten wieder entfernt, die außerdem nicht bündig verlegt worden waren.

Der Bauausschuss hatte sich bei einer Besichtigung für eine Anpassung der Höhe entschlossen. Damit keine zusätzlichen Kosten anfallen, sollen Ehrenamtliche die Terrasse verlegen. Barrierefreiheit werde nicht erreicht, weil es sich um eine Baumaßnahme im Bestand handle und die Eingänge zu den Toiletten wegen der Fundamentplatten nicht rollstuhlgerecht hergestellt werden könnten, informierte der Rathauschef. Dagegen soll der Zugang zur Terrasse und zur Ausstellung "Fischermuseum" mit einer Rampe ausgebaut werden. "Auch deshalb die Änderung der Bauhöhe", sagte Gäbl nach Rückfrage.

"Das Projekt ist insgesamt sehr positiv verlaufen", fügte das Marktoberhaupt an. Anstelle eines überalterten Kiosks wurde ein ansehnliches Gebäude mit Ausstellung sowie dazu neue Toiletten- und Duschanlagen geschaffen. Nach Fertigstellung gebe es keinen vergleichbaren Naturbadeweiher in der Umgebung, der so ausgestattet sei. "Da fällt eine falsche Höhenangabe, die nicht der Markt Eslarn, sondern der Architekt zu vertreten hat, nur am Rande ins Gewicht", stellte Gäbl fest.
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