Flächendeckendes System von Treffpunkten
Rettung in Grün-Weiß

Forstamtmann Stefan Stangl (links) montiert die grün-weißen Tafeln mit den Rettungstreffpunkten. Sie zeigen an, wie Rettungskräfte so schnell wie möglich zu Verunglückten gelangen. Bürgermeister Reiner Gäbl hält das für eine gute Sache. Bild: buc
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Eslarn
03.03.2016
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Waldarbeit ist trotz der Fortschritte beim Arbeitsschutz äußerst gefährlich. Es verunglücken jährlich fast 5000 Menschen. Die Unfälle sind hier meist sehr schwerwiegend und erfordern schnellste notärztliche Versorgung. Erschwerend dabei ist jedoch, dass die Rettungskräfte den Unfallort meist nicht selbstständig finden können, teilweise nur zu Fuß vorankommen und oft durch Dritte zum Verunglückten geführt werden müssen. Deshalb hat die Bayerische Forstverwaltung mit den Staatsforsten ein flächendeckendes System von Rettungstreffpunkten entwickelt, die den Helfern bekannt sind. Diese Rettungskette Forst kann im Notfall nicht nur Waldarbeitern, sondern auch Wanderern das Leben retten. Im Bereich des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Weiden sind zur Zeit rund 230 Schilder "Rettungstreffpunkte" aufgestellt.

Auch in Eslarn und Umgebung bringt Forstamtmann Stefan Stangl momentan die grün-weißen Schilder an. Im Beisein von Bürgermeister Reiner Gäbl installierte er den Rettungstreffpunkt NEW 2047 an der Bushaltestelle in Thomasgschieß. Stangl betonte, dass jeder, der sich im Wald aufhält, für den Notfall immer den nächsten Treffpunkt parat haben sollte.

Die Stellen können entweder vorher notiert oder vor Ort mit der Smartphone-App "Hilfe im Wald" angezeigt werden. Über das GPS-Signal erkennt das Smartphone den aktuellen Standort und zeigt den nächsten Rettungspunkt an. Der Ersthelfer oder Waldarbeitskollege erwartet dann im Idealfall den Rettungsdienst am Treffpunkt und führt ihn zum Unfallort.

Infos im Internet


Rund um Eslarn befinden sich weitere Hinweise, zum Beispiel Goldberghütte (NEW 1027), Lindnerbrunnen (NEW 1028), Gmeinsrieth/Putzhof (NEW 1029), Schönseer Schlag (NEW 1030), Wildpark (NEW 1031), Stangenberg (NEW 1032). Alle Treffpunkte sind im Internet abrufbar.

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Weitere Informationen:

www.rettungskette-forst.de
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