Gelungen, zeitgemäß und innovativ: Senioreneinrichtung am Tillyplatz ein Glücksfall für den ...
Zuhause mit familiärer Atmosphäre

Vermischtes
Eslarn
14.03.2015
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Die Senioreneinrichtung der "K & S Lebenswelten GmbH & Co. KG" am Tillyplatz erhält am Samstag um 15 Uhr im Rahmen eines feierlichen Wortgottesdienstes von Domkapitular Prälat Peter Hubbauer aus Regensburg den kirchlichen Segen. In der Einrichtung befindet sich auch eine Andachtskapelle, die den Bürgern der Pfarrgemeinde Eslarn offensteht.

Die zentral gelegene Wohn- und Pflegeeinrichtung der Familie Klug ist wahrlich ein Glücksfall für die künftige Entwicklung des Marktes. Das Projekt wurde nach dem Abbruch der leerstehenden Anwesen im Jahr 2012 in Angriff genommen: Baubeginn war im Juni 2013, das Richtfest wurde im November 2013 gefeiert, bezugsfertig war die Einrichtung im Dezember vergangenen Jahres.

Großes Lob spricht die Familie Klug vor allem der Regierung der Oberpfalz, dem Bauamt des Landratsamts Neustadt/WN mit Sachbearbeiter Markus Rudnik, der Marktgemeinde, den Architekten und den beteiligten Firmen aus - sowohl für die Unterstützung im Genehmigungsverfahren als auch für die gute Zusammenarbeit.

"Premiumprojekt"

Die Städtebauförderung bezuschusste die Abrissmaßnahme, der Bauherr verwirklichte das Großprojekt dann mit eigenem Risiko und in dem dafür veranschlagten Kostenrahmen. Das harmonische Zusammenwirken mit den 32 Firmen um Architekt Thomas Hollweck von der Hollweck Plan & Bau GmbH ließ auf dem Gelände einen ansehnlichen Gebäudekomplex entstehen.

Die Unternehmen verbauten 92 Kubikmeter Holz, 96 Tonnen Baustahl und 840 Kubikmeter Beton. Die Bauherren sind froh, dass bei einem Projekt dieser Größenordnung kein Unfall geschehen sei. Bereits bei der Hebfeier und dann am "Tag der offenen Tür" sprachen zahlreiche Besucher - unter anderem Kommunalpolitiker, Architekten und Firmenvertreter - von einem gelungenen, zeitgemäßen und innovativen Premiumprojekt.

Rund 1100 Besucher

Sowohl Bauherren als auch Architekten hoben in Gesprächen stets die sehr gute Abwicklung der Arbeiten und die Unterschreitung des Bauzeitplans hervor. Das gesamte Gebäudeensemble lasse sich mit den beabsichtigten Planungen am Tillyplatz gut vereinbaren und füge sich bestens in die Gebäudereihen ein.

Nur das Beste wollen die Angehörigen für ihre Eltern und Verwandten - und sie konnten sich bei einem Rundgang am "Tag der offenen Tür" davon überzeugen, dass dies in der Einrichtung am Tillyplatz auch gewährleistet ist. Rund 1100 Besucher waren zu diesem Termin nach Eslarn gekommen.

Am Neujahrstag 2015 zogen schließlich mit dem Eslarner Georg Bösl und Margaretha Reindl aus Schönsee auch die ersten Bewohner in das Seniorenheim ein. Inzwischen fühlen sich in der Einrichtung viele weitere Frauen und Männer wohl und sind wie ihre Angehörigen vor allem von den Zimmern und der Atmosphäre beeindruckt. Die Wohn- und Pflegeeinrichtung hat auf drei Ebenen eine gesamte Nutzfläche von 3203 Quadratmetern und verfügt über 36 Einzelzimmer, vier Doppelzimmer (vor allem für Ehepaare) sowie zwei Einheiten für betreutes Wohnen.

Die einzelnen Bereiche sind nach den fünf Elementen Feuer, Wasser, Erde, Holz und Metall farblich gekennzeichnet und geben markante Orientierungshilfen. Die sechste Ebene bildet eine Lichtkuppel. Historische Bilder an den Wänden erinnern an frühere Zeiten.

Die neu eröffnete Wohneinrichtung bietet viele Annehmlichkeiten - wie Fußpflege, Friseur, Physiotherapie und Wellness-Badewanne. Der Betreiber sorgt mit einer Rundumversorgung und mit einem Veranstaltungsraum, vier Gemeinschaftsräumen, modernen Pflegebädern sowie einer Beschäftigungs- und Wasserliegetherapie dafür, dass sich die Bewohner wohlfühlen. Je nach Wunsch gibt es in den Zimmern Fernseher, Telefon und Internetanschluss.

Einrichtung nach Bedarf

Wer will, kann sich in die angegliederte Kapelle zu einem Gebet diskret zurückziehen. Jeder Bewohner kann sich in der Einrichtung nach Bedarf einrichten. Das Frühstück kann auf Wunsch direkt aus der Küche aufs Zimmer geliefert werden.

Die Betreibergesellschaft geht nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen von keiner stationären Altenpflege nach herkömmlicher Art aus, sondern von einem organisierten und individuellen Zusammenleben in kleinen familiären Pflegewohngruppen.

Segen am Samstag

Am Samstag um 15 Uhr erhalten Wohn- und Pflegeheim sowie Andachtskapelle im Rahmen eines Wortgottesdienstes von Domkapitular Prälat Peter Hubbauer aus Regensburg den kirchlichen Segen. Der Domkapitular leitet in der Diözese das Bischöfliche Seelsorgeamt.
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